Explosionsgefahr
Kreuttaler Bauer stieß auf Minenfeld

Die Spezialisten holten einiges an gefährlichen Kriegsmaterialien aus dem Boden bei Ritzendorf.
  • Die Spezialisten holten einiges an gefährlichen Kriegsmaterialien aus dem Boden bei Ritzendorf.
  • Foto: Andreas Herrmann
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

RITZENDORF. Unwahrscheinliches Glück hatte ein Landwirt in Ritzendorf (Kreuttal) bei der Feldarbeit. Der Landwirt war gerade dabei sein Feld zu pflügen als er einen dumpfen Knall hörte. Die Detonation war auch auf dem Arbeitsgerät spürbar. Bei der Nachsicht was denn die Ursache gewesen sein könnte, sah er sofort verstreut Granaten an der Oberfläche liegen und verständigte Polizei.
Die wiederum verständigten den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres. Diese konnte dann noch weitere 12 Stück 10.5 cm Deutsche Sprenggranaten bergen und machte den Landwirt darauf aufmerksam das hier noch weitere Munition liegen könnte.

Kampfstellung

Da diese aber erst sondiert –  also gesucht werden müssen – sollte er sich an eine Firma wenden, die für Kampfmittelräumarbeiten spezialisiert ist. Andreas Herrmann vom EOR Munitionsbergung-Matzen stellte fest, dass es sich bei dem Standort um eine ehemalige Artilleriestellung der Deutschen Wehrmacht handelt die hier am 16. und 17. April 1945 verzweifelt versucht hatte , die massiv aus den Wäldern vordringenden Rotarmisten irgendwie zurückzuhalten.
"Es wurden von uns noch weitere elf Granaten, sowie Munition und Treibladungskartuschen sondiert und geborgen. In jedem Fall hatte der Landwirt unwahrscheinliches Glück da eine Explosion auch wenn sie unterirdisch stattgefunden hat sehr schnell weitere Granaten umsetzen kann", erklärt der Experte Andreas Herrmann.

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