Gasflaschenbrand
Platzverbot nach Gasflaschenbrand in Seyring

SEYRING. Am Firmenareal eines Gewerbebetriebes in der Industriestraße im Industriegebiet Seyring kam es am 4. Dezember, gegen 9.15 Uhr, zu einer Brandentwicklung an insgesamt 32 im Freien gelagerten Acetylenflaschen.
Zuvor dürfte ein 51-Jähriger Arbeiter technische Arbeiten zum Tausch der Filter an den Flaschen durchgeführt haben, wobei die Flaschen durch entweichendes Gas in Brand geraten sein sollen. Der Arbeiter erlitt Verbrennungen im Gesichts und Armbereich und wurde insbesondere an den Händen durch Brandwunden schwer verletzt. Er wurde in das AKH-Wien verbracht.

Explosionsgefahr

Der augenscheinliche Brand an den Acetylenflaschen konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden, es wird jedoch angenommen, dass durch möglichen inneren Flaschenbrand weiter Explosionsgefahr besteht.
Von der Bezirkshauptmannschaft Korneuburg wurde bis zur Beseitigung der Gefahr im Umkreis von 150 Metern ein Sperrkreis / Platzverbot erlassen. Etwa 30 Anrainer mussten ihre Häuser verlassen.
Um die Explosionsgefahr zu unterbinden müssen die Flaschen etwa 24 Stunden vor Ort durch Löschwasser gekühlt werden. Die weiteren Erhebungen zur Brandursachenermittlung werden durch den Bezirksbrandermittler geführt.

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