08.06.2018, 16:53 Uhr

Die Drahdiwaberl des Weinviertels

Der neue Windpark Großengersdorf II wird nach nur einem Jahr Gesamterrichtungszeit eröffnet.

GROSS-ENGERSDORF. "1,5 Millionen Euro Bürgergeld stecke in dieser Anlage," unterstricht Ökoenergie Geschäftsführer Richard Kalcik die Akzeptanz der Bevölkerung für das Windradprojekt.
„Energiegewinnung der Zukunft betrifft uns alle. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung in laufende Prozesse miteingebunden wird, so wie es bei dem Windradprojekt Großengersdorf II der Fall war. Dieses Thema nimmt heute einen wichtigen gesellschaftspolitischen Stellenwert ein“, so Landtagsabgeordneter Kurt Hackl.
Ökoenergie Geschäftsführer Manfred Schamböck und Josef Staut, Bürgermeister a.D., betonten die hervorragende Zusammenarbeit der Betreiber und der Gemeinde.

3-Megawatt

Nach einer planmäßig verlaufenen Bauzeit erzeugen vier neue 3-Megawatt Anlagen in Großengersdorf sauberen Strom für rund 8.800 Haushalte im Weinviertel. Die ÖKOENERGIE hat mit diesem Projekt bereits die 98. Windkraftanlage projektiert und errichtet. 
Kaum errichtet, verbucht der klimafreundliche Windpark Großengersdorf II schon eine beachtliche Windernte. Zusätzlich sorgt die ÖKOENERGIE Gruppe einmal mehr für eine Reduktion von schädlichen CO2 Emissionen: Die Windräder des Herstellers Senvion vom Typ 3.2M114 sparen jährlich an die 20.000 Tonnen Kohlendioxid ein. Die Gesamtproduktionskapazität der von der ÖKOENERGIE betriebenen Anlagen ist mit dem Anlagenbau in Großengersdorf auf rund 207 Megawatt und 380 GWh gestiegen.
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