Business-Lunch bei der EVN
Unternehmen setzen bei der Energiewende auf konkrete Lösungen

Daniel Stojoski (Leiter Abteilung Logistikstrategie & Innovationen bei SPAR), Roman Nowatschk (Leiter E-Mobilität bei EVN), Silke Paizoni (Leiterin Dienstleistungen bei EVN), Alexandra Wittmann (EVN Vorstandsdirektorin), Daniela Knieling (Geschäftsführerin bei respACT), Stefan Zach (Leiter Kommunikation und Marketing bei EVN), Andrea Edelmann (Leiterin Innovation und Nachhaltigkeit bei EVN), Gerald Strebl (Agri-PV-Projekt Familie Strebl). | Foto: Daniela Matejschek“-respACT/EVN
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Beim Business Lunch Niederösterreich zeigten Unternehmen und Energieexperten, wie Photovoltaik und E-Mobilität die Energiewende in der Praxis voranbringen.

BEZIRK MÖDLING. Wie Unternehmen erneuerbare Energien und innovative Technologien wirtschaftlich einsetzen können, stand im Mittelpunkt des Business Lunch Niederösterreich unter dem Titel „Energiezukunft gestalten“. Die Unternehmensplattform respACT und die EVN hatten dazu Vertreter aus Wirtschaft, Energiebranche und Nachhaltigkeitsmanagement zum Austausch nach Maria Enzersdorf eingeladen.

Dabei wurde deutlich, dass viele Technologien für die Energiewende bereits verfügbar sind. Für eine breitere Umsetzung brauche es vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, wirtschaftlich tragfähige Lösungen und einen verstärkten Austausch zwischen Unternehmen und Energieexperten.

„Die Energiewende wird nicht mehr geplant, sie wird bereits umgesetzt. Die vorgestellten Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen schon heute konkrete Antworten auf die Herausforderungen von Energieversorgung, Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit finden. Entscheidend ist nun, erfolgreiche Lösungen schneller in die Breite zu bringen und so den nachhaltigen Wandel des Wirtschaftsstandorts aktiv voranzutreiben“, betonte Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.

Aus Ideen werden Projekte

In einem Impulsvortrag informierte die EVN über zentrale Bausteine der Energiezukunft. Dabei ging es unter anderem um erneuerbare Energien, intelligente Infrastruktur und Lösungen, die verschiedene Bereiche des Energiesystems miteinander verbinden. EVN-Vorstandsdirektorin Alexandra Wittmann unterstrich die Bedeutung der praktischen Umsetzung: „Die Energiezukunft entsteht dort, wo aus Ideen konkrete Projekte werden. Ob E-Mobilität, Photovoltaik oder intelligente Energielösungen: Die Technologie ist vorhanden. Jetzt geht es darum, erfolgreiche Modelle zu skalieren und gemeinsam die Transformation des Energiesystems voranzutreiben“.

Wie solche Projekte in der Praxis aussehen können, zeigte Daniel Stojoski, Leiter der Abteilung Logistikstrategie und Innovationen bei SPAR. Er berichtete über den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an SPAR-Standorten und die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität für Unternehmen und Kunden. „E-Mobilität wird dann erfolgreich, wenn sie sich in den Alltag integriert. Genau deshalb ist der Lebensmitteleinzelhandel ein zentraler Baustein für Destination Charging“, erklärte Stojoski.

v.l.n.r.: Daniela Knieling (Geschäftsführerin bei respACT), Stefan Stallinger (EVN Vorstandsdirektor), Alexandra Wittmann (EVN Vorstandsdirektorin), Reinhard Wolf (EVN Aufsichtsratsvorsitzender), Stefan Szyszkowitz (EVN Vorstandssprecher). | Foto: Daniela Matejschek“-respACT/EVN
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Ein weiteres Beispiel für die Verbindung von Wirtschaft und Nachhaltigkeit präsentierte Gerald Strebl anhand eines Agri-Photovoltaik-Projekts seiner Familie. Dabei werden landwirtschaftliche Flächen sowohl für die Bewirtschaftung als auch für die Erzeugung von Sonnenenergie genutzt. „Die AGRI-PV-Fläche ersetzt die Landwirtschaft nicht – sie erweitert ihre Funktion“, so Strebl.

Der Business Lunch zeigte, dass Unternehmen zunehmend nach Möglichkeiten suchen, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Nutzen zu verbinden. Die vorgestellten Projekte verdeutlichten, dass bereits Lösungen zur Verfügung stehen. Nun gehe es darum, erfolgreiche Ansätze bekannter zu machen, Kooperationen auszubauen und ihre Umsetzung weiter voranzutreiben.

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