21.11.2016, 11:50 Uhr

BahnhofCity: Standler sollen Umsatz retten

ÖVP Mariahilf und Neubau haben Unterschriften gesammelt. (Foto: ÖVP)

ÖVP-Forderung: Bauernmarkt am Christian-Broda-Platz als Aufschwung für Westbahnhof-Grätzel.

MARIAHILF/NEUBAU/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Der Freitag soll zum Markttag werden – zumindest wenn es nach der ÖVP geht. Die Parteien aus Mariahilf und Neubau haben mit Unterschriften für einen Bauernmarkt am Christian-Broda-Platz mobil gemacht.

Keine neue Forderung: Bereits vor zwei Jahren haben Standler aus Niederösterreich um eine Bewilligung für einen Markt zwischen 6., 7. und 15. Bezirk angesucht. Geplant war, Freitagnachmittag Fleisch, Gemüse und Käse anzubieten. Die Bewilligung vom zuständigen Magistrat wurde jedoch nicht erteilt. Abschrecken lässt man sich davon nicht: Unterstützt wird der Markt nun auch von der ÖVP Rudolfsheim. "Das Westbahnhof-Umfeld sollte ohnehin einladender gestaltet werden, auch in Hinblick auf die massiven Umsatzeinbußen der Unternehmer in der BahnhofCity", so Bezirksparteiobmann Georg Hanschitz. In der Rudolfsheimer Bezirksvorstehung ist man vorsichtiger: "Es stellt sich die Frage, wie viele Märkte es in einem Grätzel braucht", so SPÖ-Bezirkschef Gerhard Zatlokal. Seine Befürchtung: Ein neuer Bauernmarkt könnte anderen Märkten – etwa dem Schwendermarkt – schaden.

Anrainer gegen Markt

Territorial gesehen gehört der Christian-Broda-Platz ohnehin zu Mariahilf. Auf Zustimmung trifft der ÖVP-Vorschlag aber auch dort nicht: "Bei der Umgestaltung des Platzes waren die Anrainer gegen Verkaufsstände. Ihnen war wichtig, dass Fußgänger den Platz leicht überqueren können", so SPÖ-Bezirkschef Markus Rumelhart. Dies sei im Übrigen auch der Grund, warum der Markt bereits vor zwei Jahren keine Bewilligung erhalten hat.
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