Blackout-Übung
Neunkirchen trainierte für den Ernstfall

Um für den Ernstfall eines flächendeckenden Stromausfalls gerüstet zu sein, hielt die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen kürzlich eine großangelegte Blackout-Übung ab. | Foto: BH NK
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Sicherheit im Ernstfall: Große Blackout-Übung im Bezirk Neunkirchen

NEUNKIRCHEN – Was passiert, wenn plötzlich das Licht ausgeht, die Kommunikation zusammenbricht und die Infrastruktur stillsteht? Um für den Ernstfall eines flächendeckenden Stromausfalls gerüstet zu sein, hielt die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen kürzlich eine großangelegte Blackout-Übung ab.

Unter der Koordination der Bezirkshauptmannschaft versammelten sich die wichtigsten Akteure der Region, um die Krisenpläne in der Praxis zu testen.
Mit dabei waren die Gemeinden Aspang Markt, Gloggnitz, Neunkirchen, Prigglitz, St. Egyden, Ternitz, Warth und Zöbern, das Universitätsklinikum Neunkirchen sowie alle Einsatzorganisationen wie Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Bundesheer, Netz NÖ, Pflege- und Betreuungszentren und die Straßenmeisterei Neunkirchen.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Im Fokus der Übung stand nicht nur die technische Machbarkeit, sondern vor allem die Kommunikation unter extremen Bedingungen. Wenn Mobilfunknetze und Internet ausfallen, müssen Informationswege stabil bleiben. Durch große Unterstützung der Funkamateure ADL 324 wurde mittels Sprechfunk und dem Versenden von Textdokumenten per Funk die Kommunikation aufrechterhalten. Ein Must-have im Ernstfall.

„Ein Blackout macht an Gemeindegrenzen nicht halt. Nur durch die enge Vernetzung von Behörden, kritischer Infrastruktur und Einsatzorganisationen können wir die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen“, betont die Einsatzleiterin der BH Neunkirchen.

Die Schwerpunkte der Übung

· Kommunikation: Aufbau von Notfunk-Verbindungen und Meldeketten zwischen den acht Gemeinden und der BH.
· Gesundheit & Pflege: randalierende Personen vor dem Universitätsklinikum Neunkirchen - Beruhigung der Lage
· Infrastruktur: Totalsperre der B17 nach einem schweren Verkehrsunfall, Verhinderung von Plünderungen in einem Supermarkt in Neunkirchen,
Evakuierung der Volksschule in St. Egyden am Steinfeld nach Rauchentwicklung im Serverraum
· Versorgung: Strategien zur Information und Basisversorgung der Bürger vor Ort mittels Infopoints.

Positives Resümee

Die Übung zeigte, dass die Vorbereitungen der vergangenen Jahre Früchte tragen. Die Abläufe zwischen den Gemeinden und den beteiligten Institutionen funktionierten reibungslos. Dennoch lieferte der Tag wichtige Erkenntnisse, um die bestehenden Notfallpläne noch weiter zu entwickeln.

„Für die Kinder der Volksschule St. Egyden am Steinfeld war diese Übung sehr aufregend“, so die Bürgermeisterin Christa Tisch.

Alexandra Grabner-Fritzund Christa Tisch. | Foto: BH NK
  • Alexandra Grabner-Fritzund Christa Tisch.
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„Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer für die grandios gelungene Übung“, bedankt sich die Bezirkshauptfrau, Alexandra Grabner-Fritz.

Mit dieser Übung setzt der Bezirk Neunkirchen ein klares Zeichen für die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger und beweist: Auch wenn der Strom geht, bleibt die Handlungsfähigkeit der Region bestehen. Mit einem Appell wendet sie sich an die Bevölkerung des Bezirkes: „sorgen Sie in Ihrem privaten Umfeld vor, denn Vorsorge ist der beste Weg, durch die Katastrophe zu kommen“.

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