Architekturpreis für Umbau von Joiser Bauernhaus

Das prämierte Bauernhaus in Jois
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  • Foto: cp architektur
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

JOIS (ft). Kürzlich wurde vom Land zum neunten Mal der Architekturpreis "für hervorragende zeitgenössische Architektur im Burgenland" vergeben. Ausgezeichnet wurde dabei auch der Umbau eines über 200 Jahre alten, typisch burgenländischen Bauernhauses in der Gemeinde Jois. 

Streckhof aus 18. Jhdt.

Der Streckhof aus dem 18. Jahrhundert befindet sich heute im Besitz der Familie Müller – der Umbau des Einfamilienhauses wurde vom Wiener Architekten Christian Prasser und seinem Architekturbüro "cp architektur" entworfen und begleitet. Das Objekt wurde von der Jury „im Sinne der kulturellen und ökologischen Herausforderung, die sich heute für das Bauschaffen im Lande stellt“ ausgewählt. 

Innovativ und beispielgebend

Als Kriterien galten die architektonische und räumliche Qualität, die Materialisierung, der örtliche Kontext sowie der substanzielle Beitrag zur Ortsentwicklung und Dorferneuerung. Darüber hinaus gelte der Umbau als innovativ und beispielgebend. 
Jurysprecher Hans Gangoly sprach im Rahmen der Preisverleihung von einem Wohnhaus, welches ganz speziell das Wohnen in einem dörflichen Gefüge, aber auch das sehr individuelle Wohnen in der Landschaft ausdrücke – "und zwar in einer perfekten Art und Weise, auf die Bewohner zugeschnitten und mit einer besonderen handwerklichen Qualität im Detail."

"Suchen bestmögliche Antworten"

Architekt Christian Prasser beschreibt seine Arbeit folgender Maßen: "Wir suchen nach Lösungen, die den individuellen Wünschen der Bauherrn gerecht werden. Ziel ist es, für die unterschiedlichen Aufgabenstellungen bestmögliche Antworten zu finden." Der Schlüsselbegriff sei die Kommunikation, "die Voraussetzung ist, um zwischen Auftraggeber und Architekten die jeweiligen Vorstellungen von einem Projekt im Vorfeld möglichst genau abzustecken."
Die Preisträger (neben Christian Prasser wurden zwei weitere Architekturbüros für Objekte in Stadtschlainig (Bezirk Oberwart) und Henndorf (Bezirk Jennersdorf) prämiert) erhielten eine Skulptur, entworfen vom aus Eisenstadt stammenden Architekten und Designer Martin Mostböck.

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