Verkehr im Bezirk Neusiedl am See
Stau an der Grenze Nickelsdorf

Bgm. Gerhard Zapfl an der Grenze.
2Bilder
  • Bgm. Gerhard Zapfl an der Grenze.
  • Foto: Zapfl
  • hochgeladen von Charlotte Titz

Um Mitternacht hat Viktor Orban die Grenzen zu Ungarn geschlossen. In Nickelsdorf wurde protestiert. 

NICKELSDORF. Um Mitternacht waren die Grenzen zu Ungarn auf einmal dicht. LKW und PKW durften nicht mehr einreisen. Nur ungarische Staatsbürger dürfen noch über die Grenze. Dementsprechend bildete sich nicht nur ein Stau bis Neusiedl am See, auch Demonstrationen erboster Lenker waren die Folge. 

Keine Kommunikation 

"Ich war heute schon vier Mal an der Grenze und habe auch mit der Polizei vor Ort gesprochen", so Bürgermeister Gerhard Zapfl. "Wenn Orban es so gemacht hätte, wie unsere Regierung und gesagt dann und dann sind die Grenzen zu, hätte man sich danach richten können. Aber es wurde nichts kommuniziert. Auch die Polizei wusste nichts von der Grenzschließung. Es war einfach auf einmal zu.
Nichts zu sagen ist definitiv in diesem Fall 100 Prozent zu wenig."

Zeitlicher Korridor

Nachdem Rumänien nun eine "Rückholaktion" seiner in Nickelsdorf gestrandeten Bürger gestartet hat, öffnet Ungarn am Abend zeitlich gestaffelt seine Grenzen. Von 21 Uhr bis 5 Uhr früh dürfen Rumänen durch Ungarn durchfahren, von 21 bis 00 Uhr Bulgaren. "Das wird die Situation ein wenig entspannen", so Zapfl. 

Rotes Kreuz vor Ort

Das Rote Kreuz versorgte die Wartenden. Vor allem Trinkwasser wurde dringend benötigt.

Bgm. Gerhard Zapfl an der Grenze.
Bis Parndorf reichte der LKW-Stau Dienstag Nachmittag.
Autor:

Charlotte Titz aus Neusiedl am See

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen