Burgenland erfolgreicher, sicherer und lebenswerter gemacht

Berlakovich in Neusiedl am See: Burgenland erfolgreicher, sicherer und lebenswerter gemacht

Im Bereich ENERGIE erreicht
„Die Umweltförderung ist die große Schiene, wo Unternehmer, aber auch Private, gefördert werden, wenn sie auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien umsteigen. Knapp 85 Projekte haben wir in den letzten fünf Jahren im Bezirk Neusiedl bei ihren Projekten hin zu einem energieautarken Österreich gefördert. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf ca. 8 Millionen Euro. Damit werden Unternehmen bei ihrem Umstieg auf Erneuerbare Energien und Private bei der thermischen Sanierung ihrer Gebäude unterstützt,“ so Berlakovich.

Sonne und Holz als Energieträger für Haushalte
Im Bezirk Neusiedl 143 Holzheizungen und 121 Photovoltaikanlagen mit einem Fördervolumen ca. 3 Mio Investitionsvolumen wurden umgesetzt.

Im Bereich UMWELT erreicht
„Mein Ziel ist es das Burgenland Stück für Stück sicherer zu machen,“ so Berlakovich. „Daher haben wir in den Hochwasserschutz in den letzten 5 Jahren viel investiert. Wir haben in den letzten 5 Jahren allein 80 Hochwasserschutzprojekte im Bezirk Neusiedl gemacht,“ so Berlakovich. Beispiel: Podersdorf Hochwasserschutz 450.000 EUR, Neudiedlersee Zubringer mit 405.000 EUR.

„Wir brauchen die Sicherheit der Trinkwasserversorgung, Abwasser und Kanalisation,“ so Berlakovich. Im Bereich der Trinkwasserversorgung und Kanalisation haben wir im Bezirk Neusiedl 70 Projekte umgesetzt und es werden 23 Mio EUR investiert.

Für den Ländlichen Raum erreicht
Das Burgenland ist in seiner Gesamtheit Ländlicher Raum und daher von großer Bedeutung. Hier greift die Förderschiene der Gemeinsamen Agrarpolitik der Ländlichen Entwicklung. In den letzten 5 Jahren wurden 380 Mio für eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft investiert. Aber diese Investitionsprogramme Ländlicher Raum sind mehr, weil sie den Ländlichen Raum beleben sollen und dem Ländlichen Raum neue Impulse geben sollen: Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Es gibt noch ein Programm neben den agrarischen Programmen: der Güterwegebau, auch dieser wird vom Bund unterstützt. „Diese Güterwege werden nicht nur für den landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden, sondern auch für den überregionalen Verkehr,“ so Berlakovich.

Im Bereich LANDWIRTSCHAFT erreicht
Ganz wichtig ist das LEADER Programm, das sich in der Ländlichen Entwicklung befindet. In der Ländlichen Entwicklung im Rahmen der Agrarpolitik sind das Umweltprogramm der Landwirte, das Bergbauernprogramm, das Investitionsprogramm, Güterwegprogramm, die Dorferneuerung und eben das LEADER Programm enthalten. Im Bereich LEADER haben wir im Bezirk Neusiedl in den letzten 5 Jahren 183 Projekte umgesetzt und dabei rund 2 Mio Euro investiert. „ Hier ist die Grundidee, dass die Sektoren zusammenarbeiten sollen, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern: Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe und Industrie,“ so Berlakovich. Beispiele: Rad-Weinwanderweg Gols, Kulturweg Neusiedl/See Weiden/See; Dorferneuerungen: Halbturn, Potzneusiedl, Andau, Apetlon, Bruckneudorf, Deutsch Jahrndorf, Frauenkirchen, Gols, Parma, Parndorf. „Es wurden viele Dorfplätze geschaffen, Kirchenplätze gestaltet – Kalvarienberg Frauenkirchen, Halbturn, Neusiedl/See. Ganz wichtig ist auch die Unterstützung der Nahversorger. Außerdem gibt es sehr viele Unternehmer, die hier gefördert werden, wie zB bei der Erstellung von Homepages,“ so Berlakovich.

Im Tourismus spielt die Kulinarik eine große Rolle. Im Burgenland gibt es 13 Genuss Regionen, zB. Kittseer Marille, Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel Steppenrind, Neusiedlersee Fische. Zwischen 2008 und 2013 hat sich die Anzahl der Partner mehr als verdoppelt (von 150 auf 378). „Uns geht es darum, dass regionale Genussmittel erzeugt werden, die dann auch in der Gastronomie, Hotellerie verkocht bzw. auch verkauft werden. Das soll wiederum Wertschöpfung in den Ländlichen Raum bringen und Arbeitsplätze schaffen,“ so Berlakovich.

Berlakovich abschließend: „Man hat gesehen, dass durch all diese Maßnahmen eine Belebung des Ländlichen Raums erfolgt ist, aber die Arbeit geht weiter. Wir haben uns vor kurzem auf die Gemeinsame Agrarpolitik geeinigt, wo auch das Programm des Ländlichen Raumes enthalten ist. Im Herbst werden die Programme für die nächste Periode geschrieben. Wir wollen in den nächsten Jahren in den Hochwasserschutz mehr investieren, das heißt diese Förderprogramme sollen weiter laufen, um das Burgenland Stück für Stück sicherer zu machen und lebenswerter zu machen.“

Autor:

Charlotte Titz aus Neusiedl am See

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