27.10.2016, 10:20 Uhr

Hundeschmuggel über Nickelsdorf: 47 Hunde gerettet

Diese goldigen Hunde wurden gerettet. (Foto: Landespolizeidirektion Burgenland)

Polizeibeamte haben 47 Hundewelpen in einem Pkw gefunden. Die Tiere waren im Kofferraum und Fahrgastraum eines rumänischen Fahrzeuges illegal transportiert worden. Der Lenker des Pkw wurde angezeigt.

NICKELSDORF. Am 26. Oktober 2016 um 11.30 Uhr stellte sich an der Autobahngrenzübergangsstelle Nickelsdorf ein 33-jähriger rumänischer Staatsangehöriger zur Einreise von Ungarn kommend nach Österreich an. Die Grenzkontrollorgane nahmen bei der Nachschau im Fahrzeug wahr, dass der Lenker 47 Hundewelpen im Koffer- und Fahrgastraum sowie auf der Rücksitzbank beförderte. Der Fahrzeuglenker übergab den Polizeiorganen 24 EU-Tierpässe. Die polizeilichen Erhebungen ergaben, dass der Verdacht von mehreren Verwaltungsübertretungen vorliegt.

In Tierschutzhaus untergebracht

Der Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See wurde aufgrund der festgestellten Übertretungen in Kenntnis gesetzt und stellte bei der Untersuchung fest, dass die 47 Hundewelpen nicht gekennzeichnet („gechipt“) und etwa sechs Wochen alt waren. Der Amtstierarzt ordnete die sofortige Sicherstellung der 47 Hundewelpen an, welche von Mitarbeitern des Tierschutzhauses „Sonnenhof“ aus Sankt Margarethen abgeholt wurden.

Tiere nicht gechipt

Der 33-jährige Rumäne verantwortete sich dahingehend, dass er Hundezüchter in Rumänien sei und diese Hundewelpen in Frankreich auf eigene Rechnung verkaufen wollte. Es besteht jedoch der Verdacht – da die Datenseiten der EU-Tierpässe verfälscht waren, insbesondere deshalb, weil der CHIP-Code im EU- Tierpass eingetragen war, obwohl die Tiere nicht „gechipt“ waren - dass die Hundewelpen in Frankreich gekennzeichnet worden wären, um sie als französische Tiere zu verkaufen und dadurch einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.

Der rumänische Staatsangehörige wurde bei der Staatsanwaltschaft und den zuständigen Behörden angezeigt sowie nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes nach Ungarn zurückgewiesen.
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