27.10.2016, 00:00 Uhr

Vom Lehrling zum Chef mit Kristina Sattler

Kristina Sattler in ihrem Salon in Andau

Schon als kleines Kind wusste Kristina Sattler, dass sie Friseurin werden möchte.

ANDAU. "Damals mussten immer meine Mutter und meine Schwester als Models herhalten", schmunzelt die junge Frau heute. Nach der vierten Hauptschule ging sie zu Thomas Schrammel schnuppern. "Dort habe ich dann auch gelernt", erzählt sie.

In Wien gearbeitet

Nach der Lehre hat sie in Wien gearbeitet - und den Job fast hingeschmissen. "Dort hat wirklich nichts gepasst und da habe ich mir eingebildet, dass ich etwas anderes ausprobieren muss. Deshalb war ich dann kurz im Outlet Center. Ich bin aber ganz schnell draufgekommen, dass das nicht meines ist und dass meine Berufung wirklich Friseur ist."
Also arbeitete sie wieder als Friseurin. Dieses Mal in Andau. "Dass ich mich selbstständig gemacht habe, war eigentlich eine spontane Entscheidung, weil Sabine Schrammel nicht mehr wollte. Da habe ich gesagt, ich übernehme das Geschäft und ich muss sagen, ich bin jetzt sechs Jahre selbstständig, aber ich habe es bis jetzt nicht bereut. Der Job ist einfach meines."

Leute verändern

Was Kristina Sattler an ihrem Beruf so gefällt? Das ist für sie ganz leicht erklärt. "Ich kann Leute verändern, meine Kreativität ausleben und ich kann einfach ich sein. Außerdem vertrauen die Kunden einem auch viel an, das schätzt man dann schon sehr." Außerdem machte sie kürzlich eine Trainerausbildung und entwickelt sich auch so weiter.
Einen Lehrling hat die junge Frau auch schon ausgebildet, derzeit sucht sie nach einer ausgelernten Kraft. "Meine Kollegin und ich ergänzen uns. Das ist schon sehr wichtig, aber jetzt brauchen wir einfach noch jemanden dazu."
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