03.10.2017, 09:56 Uhr

Fünf Stichwahlen im Bezirk Neusiedl am See

Gewählt wird noch einmal in fünf Gemeinden.

2012 gab es vier Stichwahlen, dieses Mal sind es fünf. Noch einmal gewählt wird in Neusiedl am See, Zurndorf, St. Andrä am Zicksee, Kittsee und Weiden am See.

BEZIRK (cht). Die Bürger aus fünf Gemeinden müssen am 29. Oktober noch einmal zur Wahlurne schreiten. Denn dort, wo ein Kandidat nicht 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, muss noch einmal gewählt werden.


Neusiedl am See

In Neusiedl am See darf man sich zwischen der SPÖ-Kandidatin Elisabeth Böhm und dem ÖVP-Kandidaten Thomas Halbritter entscheiden. Thomas Halbritter: "Ich freue mich sehr über das Ergebnis und gehe mit vollem Schwung in diese Stichwahl. Ich bin überzeugt, dass ich es schaffen werde. Es ist toll, dass mich so viele als ihren persönlichen Bürgermeister gewählt haben." Auch Elisabeth Böhm rechnet mit ihrer Wahl. "Es ist ein knappes Ergebnis und ich bin zuversichtlich, dass wir in Neusiedl zuschlagen werden", meint sie. Auch in Weiden wird noch einmal gewählt.


Weiden am See

Bürgermeister Willi Schwartz dazu: "Bei vier Kandidaten ist es schwierig, die 50 Prozent zu überschreiten, es war ein knappes Ergebnis, jetzt soll das Volk entscheiden, wer Weiden weiter führen soll." SPÖ-Kandidat Heinrich Hareter freut das Ergebnis. "Es ist toll, dass wir die Stichwahl erreicht haben, ich hoffe, dass die anderen Wähler mich jetzt unterstützen werden. Eine Chance rechne mich mir schon aus."


Zurndorf

In Zurndorf gab es das Duell Werner Friedl und Werner Falb-Meixner schon einmal – und zwar 2007. Damals gewann Werner Falb-Meixner. "Das ist das erste Mal seit 1977, dass die SPÖ nicht die Absolute in Zurndorf hat. Ein großer Dank an die Wähler, dass sie echte Demokratie in Zurndorf ermöglichen. Ich freue mich auf die Stichwahl." Bgm. Werner Friedl: "Ich glaube, ich bin in einer guten Position und bin guter Hoffnung, dass es sich wieder ausgehen wird."

Kittsee

Auch in Kittsee wird noch einmal gewählt. Bürgermeisterin Gabi Nabinger: "Es tut mir leid, dass wir ein Mandat verloren haben, wir hatten viele leere Wahlzettel. Es gibt aber noch eine Stichwahl und wir freuen uns drauf." ÖVP-Kandidat Johannes Hornek: "Es ist ein Erfolg, dass wir seit 15 Jahren wieder stimmenstärkste Partei sind und dass ich als Quereinsteiger stimmenmäßig gleich über der amtierenden Bürgermeisterin bin, ist eine gute Ausgangssituation für die Stichwahl."


St. Andrä am Zicksee

Auch in St. Andrä am Zicksee wird noch einmal zwischen dem SPÖ-Bürgermeister Erich Goldenitsch und ÖVP-Kandidaten Andreas Sattler gewählt. Sattler: "Ich gehe zuversichtlich in die Stichwahl und danke vor allem der Jugend für ihre Unterstützung." Erich Goldenitsch war für ein Statement nicht erreichbar.

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