So wohnen die Oberösterreicher

Geschäftsführer s Real Österreich Michael Pisecky, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ Herbert Walzhofer, Geschäftsführer s Real Oberösterreich Ernst Mittermair (v. li.)
  • Geschäftsführer s Real Österreich Michael Pisecky, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ Herbert Walzhofer, Geschäftsführer s Real Oberösterreich Ernst Mittermair (v. li.)
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  • hochgeladen von Marlene Mülleder

OÖ. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist nach wie vor ungebrochen. Das niedrige Zinsniveau macht fur viele eine Bankfinanzierung leistbar und sorgt damit für günstige Bedingungen, Immobilieninvestitionen zu tätigen. „Die Sparkasse OÖ ermöglichte in den drei Quartalen des heurigen Jahres 3.800 Wohnträume. Das ist eine Steigerung von 12 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres“, so Vorstandsdirektor Herbert Walzhofer. Sieben von zehn Kunden der Sparkasse OÖ entscheiden sich bereits für einen Fixzinssatz bei Wohnkrediten. Fur 61 Prozent steht beim Kauf von Immobilien die Schaffung eines Eigenheims im Vordergrund. 19 Prozent betrachten die Investition als Vorsorgevariante Nummer Eins. Wenn es um Informationen zu Finanzierungen und Krediten geht, steht der Kundenbetreuer in der Bank immer noch an wichtigster Stelle und das, obwohl vor allem die jungen Oberösterreicher ihre Immobilien bereits vermehrt im Netz suchen. Die wichtigsten Kriterien in der Finanzierung sind gute Beratung sowie günstige Konditionen.

Wie wohnt Oberösterreich?
Eine IMAS-Studie von Erste Bank und Sparkassen ergab, dass die meisten Oberösterreicher im Eigentum leben, nämlich 61 Prozent. Knapp jeder Zehnte nennt eine Wohnung sein Eigen (8 Prozent), mehr als die Hälfte besitzt ein eigenes Haus (53 Prozent). In Oberösterreich wohnen vier von zehn zur Miete, davon 12 Prozent in einem Haus und 26 Prozent in einer Wohnung. Ein durchschnittlicher oberösterreichischer Haushalt gibt im Monat 593 Euro fürss Wohnen aus. 70 Prozent der Oberösterreicher geben an, mit ihrer Wohnsituation sehr zufrieden zu sein, dennoch beklagen 68 Prozent einen Anstieg der Wohnkosten.

Die nackten Zahlen bestätigen das Gefühl der Oberösterreicher: Laut Statistik Austria sind oberösterreichische Mieten von 2011 bis 2016 um 17 Prozent gestiegen. Gerade deshalb steigt das Interesse an Kaufobjekten. „Es zeigt sich, dass Kaufimmobilien bei den Oberösterreichern weit höher im Kurs stehen als Mietobjekte. Wir als Immobilienvermittler reagieren auf diese Entwicklung, indem wir verstärkt nach Kaufobjekten Ausschau halten“, so s Real Oberösterreich Geschäftsführer Ernst Mittermair. Dieser Trend findet sich auch in der Umfrage bestätigt: Bereits ein Drittel der Oberösterreicher (36 Prozent) legt bei der Suche seinen Schwerpunkt auf Kaufimmobilen, lediglich 16 Prozent befassen sich ausschließlich mit Mietobjekten. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Oberösterreicher möchte sich nicht festlegen und interessiert sich sowohl für Miet- als auch für Kaufobjekte. Gefragt sind vor allem Wohnhäuser (66 Prozent), gefolgt von Wohnungen (52 Prozent) und Grundstücken (21 Prozent).

„Auch in der Immobilienbranche nimmt die Nachfrage nach digitalen Angeboten stark zu. Bei der Vermittlung von Immobilienangeboten gewinnen moderne Technologien wie 360°-Rundgänge und virtuelle Besichtigungen immer mehr an Bedeutung – vor allem in den sozialen Netzwerken“, führt s Real Geschäftsführer Österreich Michael Pisecky aus.

So wohnt Oberösterreich

  • 61 % der Oberösterreicher leben im Eigentum (53 % Haus, 8 % Wohnung).
  • 38 % der Oberösterreicher leben in Miete (12 % Haus, 26 % Wohnung).
  • 70 % der Oberösterreicher sind sehr zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Die Oberösterreicher zahlen im Schnitt 593 Euro/Monat fürs Wohnen.
  • Im Schnitt kostet in Oberösterreich der Quadratmeter Wohnraum 6,90 Euro. Der österreichische Durchschnitt liegt bei 7,40 Euro/m².
  • Oberösterreichische Mieten sind zwischen 2011 und 2016 um 17 % gestiegen. Der Verbraucherpreisindex stieg im Vergleichszeitraum österreichweit um 11,9%.
  • 36 % der Oberösterreicher suchen ausschließlich nach Kaufimmobilien. Weitere 16 % suchen nach Mietobjekten und knapp die Hälfte (47%) interessiert sich für beides.

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