Nach zahlreichen Protesten
Aus für "Krematorium-Pläne" in Deutschkreutz

Auf dem Grundstück im Gewerbepark soll nun ein Teil einer großflächigen Photovoltaikanlage errichtet werden
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  • Auf dem Grundstück im Gewerbepark soll nun ein Teil einer großflächigen Photovoltaikanlage errichtet werden
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Seit Jahren wird der Bau eines Krematoriums diskutiert, nun scheint fix, dass es nicht gebaut wird

DEUTSCHKREUTZ (EP).  Bei der Bürgerbefragung im Spätherbst stellte die Betreiberfirma des Krematoriums – die Trauster GmbH aus Bayern – einen Rückzug vom Krematoriums-Projekt in Aussicht. Allerdings nur unter der Bedingung, dass dem Unternehmen die bisher entstandenen Kosten – also der Kauf des Grundstückes im Gewerbepark sowie diverse Planungskosten – ersetzt würden. Die Frist für einen Verkauf endete am 10. Jänner, nun gibt es ein Kaufangebot  von der Firma Conversio GmbH aus Kärnten, die auch in Neckenmarkt ansässig ist und auf dem einstigen Krematorium-Grundstück eine Photovoltaikanlage errichten will.. 

"Wir wurden ausgebremst"

GF Robert Hartl zog sich nun vom Krematorium Projekt zurück
  • GF Robert Hartl zog sich nun vom Krematorium Projekt zurück
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Der Geschäftsführer der Trauster GmbH, Robert Hartl, bestätigt das Kaufangebot, welches in den nächsten Tagen abgewickelt werden wird. "Wir haben die Zusage vom Geschäftsführer der Conversio GmbH, daher gehen wir davon aus, dass es passt. Mir tut es leid, dass wir das Krematorium nicht umsetzten können, denn wir hatten viel Arbeit und Energie in das Projekt gesteckt. Wir waren euphorisch und wurden quasi ausgebremst."  Der Kaufpreis beträgt insgesamt 130.000 Euro . "50.000 Euro für das Grundstück und 80.000 Euro Planungskosten", bestätigt Hartl. 

Umweltprojekt

Auf dem Grundstück will die Firma Conversio GmbH nun eine Photovoltaikanlage errichten. Diese könnte mit einer Leistung von bis zu zwei Megawatt rund 800 Haushalte mit Strom versorgen und wäre damit die größte Photovoltaikanlage im Bezirk. Die Firma will mit diesem Vorhaben ein Zeichen für umweltschonende, erneuerbare Energien setzen und verstärkt im Burgenland tätig werden.
„Nachdem eine Bürgerbefragung in dieser Causa verhindert wurde, freuen wir uns sehr, dass wir  statt dem geplanten Krematorium nun gemeinsam mit der Conversio GmbH ein nachhaltiges Umweltprojekt für die Region initiiert zu haben“, heißt es von der Bürgerinitiative. 
Bürgermeister Manfred Kölly: "Ich bin mich grundsätzlich über jedes Unternehmen glücklich, dass sich in Deutschkreutz ansiedeln will."

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