Kery Preis für "Grenzenlos Lesen"

LOCKENHAUS. Vom Bahnradsport über Figurentheater zum Familienselbsthilfeverein und leistenbaren Wohnbau. Diese vier und acht weitere Projekte hat das Kuratorium der Burgenlandstiftung - Theodor Kery für höchst förderungswürdig befunden und am Dienstag Preise im Gesamtwert von 27.000 Euro als Preisgelder ausgeschüttet. „Es erfüllt mich mit Freude, dass ich heute hier stehen und diese Preise an herausragende Personen aus dem Burgenland vergeben darf – ich möchte meinen Dank für so viel Engagement ausdrücken. Es macht unser Burgenland zu einem lebenswerteren Ort“, sagte Landesrat Helmut Bieler bei der Verleihungsfeier.

12 Preisträger

„Auch im 41. Jahr können wir das Erbe Theodor Kerys hochhalten und in seinem Sinne handeln. Ihm war das Helfen immer ein besonderes Anliegen. Er wollte, dass es allen Burgenländern gut geht und wir dürfen nun jene vor den Vorhang bitten, die ganz besonders dazu beitragen“, so Stiftungspräsident Michael Gerbavsits.
Insgesamt wurden heuer 12 Preisträger gewürdigt, die Kategorien reichen von Kunst und Kultur, über Soziales, die Natur- und Geisteswissenschaften bis hin zum Sport. Die Stiftung fördert die Jungen und würdigt die Arrivierten und setzt ganz bewusst keine einzelnen thematischen Schwerpunkte – im Zentrum steht das Zusammenwirken der Leistungen auf allen Gebieten.
Unter den Preisträgern befindet sich etwa der Verein „Lesekultur ohne Grenzen“ aus Oberpullendorf, der sich für Leseförderung für Menschen jeden Alters einsetzt. So organisieren seine Mitgelder regelmäßig Kinder- und Jugendtage, um eine möglichst breite Auseinandersetzung mit klassischer und zeitgenössischer Literatur möglich zu machen.

Kriterien

Ein Preisträger aus dem Bereich Sport – genauer gesagt dem Bahnrad-Sport – ist der RSC ARBÖ Südburgenland Bahnsport Track 1620 aus Oberwart. Alleine bei den Österreichischen Bahnmeisterschaften diesen Mai hat der Verein sechs Medaillen erreicht. Mit dem Gewinn kann zur Deckung der hohen Material- und Reisekosten beigetragen werden.
Bei der Vergabe des Wirtschaftsehrenpreises legte das Kuratorium den Fokus auf den volkswirtschaftlichen Nutzen und die Wertschöpfung – Kriterien, die die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft mit leistbarem Wohnraum im Burgenland vereint. Nicht zuletzt, weil die OSG sich zur Regionalität bekennt und die überwiegende Anzahl an Bauaufträgen an Unternehmen aus der Region vergibt, wird der Genossenschaft der Eugen Horvath Wirtschaftsehrenpreis verliehen.
41 Jahre im Zeichen des Helfens.
Die „Burgenlandstiftung – Theodor Kery“ – eine der bedeutendsten Stiftungen des Landes – hat in den 41 Jahres ihres Bestehens Preisgelder in der Höhe von insgesamt mehr als 2,8 Mio. Euro an rund 660 Preisträger vergeben.

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