„SozialMarie“ für SeneCura Sozialzentrum Nikitsch

Heimleiterin Helga Gregorits (2.v.l.) mit anderen Gewinnern bei der SozialMarie-Auszeichnung.
  • Heimleiterin Helga Gregorits (2.v.l.) mit anderen Gewinnern bei der SozialMarie-Auszeichnung.
  • Foto: Rauchenberger
  • hochgeladen von Eva Maria Plank

NIKITSCH. Das Team des SeneCura Sozialzentrums Nikitsch hatte kürzlich allen Grund zur Freude: Das Sozialzentrum erhielt einen € 1.000-Preis bei der Verleihung der „SozialMarie“, dem Preis für soziale Innovation. Insgesamt werden jedes Jahr 15 Projekte mit diesem Preis ausgezeichnet. Die gelebte Zweisprachigkeit kroatisch-deutsch wurde in Nikitsch erstmals in Österreich umgesetzt und bereits zum Trigos Sonderpreis 2008 nominiert.

Jubel und Freude im SeneCura Sozialzentrum Nikitsch – das gesamte Team feiert die Auszeichnung der „SozialMarie“, die heuer bereits zum achten Mal vergeben wurde. Geehrt wurde das Sozialzentrum für sein Projekt „Moj jezik vrijedi - Meine Sprache zählt“, das gezielt die Zweisprachigkeit im Sozialzentrum fördert. „Ein Großteil unserer Bewohnerinnen und Bewohner hat Kroatisch als Muttersprache. Die kroatische Ansprache vermittelt ihnen Vertrautheit und Wertschätzung und trägt wesentlich zur Steigerung des Selbstwerts bei. Vor allem die dementen BewohnerInnen sprechen fast nur mehr kroatisch und profitieren daher vom zweisprachigen Pflegeangebot am meisten“, erklärt Helga Gregorits, Leiterin des SeneCura Sozialzentrums Nikitsch.

Sprache als Wohlfühlfaktor
Das Sozialzentrum fördert die gelebte Zweisprachigkeit in der gesamten Gemeinde und spiegelt diese wieder. Gemeinsame Projekte, wie z.B. die Erstellung eines zweisprachigen Jahreskalenders, unterstreichen die besondere Kultur der Gemeinde. Außerdem haben die älteren, pflegebedürftigen Menschen der Umgebung die Möglichkeit, ihren Lebensabend ohne Verzicht auf die wesentliche Komponente ihres sprachlichen Backgrounds zu verbringen, die sie ihr Leben lang begleitet hat. „Wir spüren, dass das Projekt unseren Seniorinnen und Senioren sehr gut tut. Durch die Zweisprachigkeit gelingt es uns, einen besseren Zugang zu den BewohnerInnen zu finden, ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu geben und sie dort abzuholen, wo sie gerade sind. Wir freuen uns riesig, dass unser Projekt nun offiziell ausgezeichnet wurde“, so Gregorits. Sämtliche Schilder des Hauses sind zweisprachig, ebenso wie alle Drucksorten vom Hausprospekt bis zum Menü. Auch das Kulturgut wird besonders gefeiert: zum Beispiel mit kroatischen Liederabenden, einem Sprachkurs oder auch traditionellen kroatischen Gerichten, die regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Der Großteil der SeneCura MitarbeiterInnen ist ebenfalls zweisprachig.

SozialMarie – Preis für soziale Innovation
Die SozialMarie wird seit 2005 jährlich von der Unruhe Privatstiftung für soziale Innovation vergeben. Bevorzugt werden umgesetzte Projekte, deren Innovationskraft und Kreativität bereits in der Praxis erprobt wurden. Jährlich werden 15 Projekte mit dem Preis ausgezeichnet, an die ein Preisgeld von insgesamt 42.000 Euro vergeben wird.

Die SeneCura Gruppe betreibt knapp 70 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich und der Schweiz und zählt in beiden Ländern zu den Markt- und Innovationsführern. Mit insgesamt über 3.300 MitarbeiterInnen bietet die Gruppe rd. 3.000 betreute Einheiten in knapp 50 Pflegezentren und Betreuten Wohnanlagen in Österreich und 21 Seniorenresidenzen (davon neun in Umsetzung) mit insgesamt rd. 2.250 betreuten Einheiten in der Schweiz.

SeneCura gilt als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege, postoperative Remobilisation, 24 Stunden-Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern, Seniorenvillen und Apartments für Betreutes Wohnen.

Alle Betreuungseinrichtungen in Österreich sind öffentlich und für alle zugänglich: Die Kosten für den Pflegeheimplatz sind durch das Bundespflegegeld und die landesspezifischen Tagsätze abgedeckt und können über die Sozialhilfefonds der Länder abgerechnet werden.

Als meistausgezeichneter Pflegeheimbetreiber kann sich SeneCura über zahlreiche Preise freuen: Bester Arbeitgeber 2011, Top Ten beim European Business Award 2011, vierfach ausgezeichnet beim Teleios 2011, Familien- und Frauenfreundlichstes Non-Profit-Unternehmen Österreichs und viele mehr. 2010 wurde SeneCura unter anderem für den Teleios und das „Löwenherz“ nominiert und das Sozialzentrum Grafenwörth als erste Validationseinrichtung Europas für herausragende Demenzbetreuung zertifiziert.

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