Streuobstwiese am Fenyös - Obst und Natur als Einheit
- hochgeladen von Gesa Buzanich
Streuobst-Wiese am Fenyös
Kennen Sie die Kanadarenette, den Roten Herbstkalvill oder den Spenling? Nein? Aber sie lieben Obst und Natur?
Dann auf zu einem Spaziergang zur neuen Streuobst-Wiese am Fenyös! Bestens ausgeschildert ist mit der Streuobst-Wise oberhalb der Kurz-Halle ein neues Kleinod in der Natur entstanden. Sitzplätze zum Rasten, ein fantastischer Ausblick und mehr als 50 im Herbst 2013 frisch ausgepflanzte Obstgehölzen - mit einem besonderen Augenmerk auf alten burgenländischen Obstsorten, die man ansonsten immer seltener findet. Schon in wenigen Jahren wird man am Fenyös Äpfel, Birnen und Kirschen sowie Quitten, Mispeln, Maulbeeren und Edelkastanien vernaschen können - und sich vielleicht für die ein oder andere Sorte so begeistern, dass sie auch im eigenen Garten einen Platz findet. Bis dahin wird es schön sein, die Bäumchen einfach von Jahr zu Jahr wachsen zu sehen und die Landschaft zu genießen.
Genaue Informationen zu den verschiedenen Obstsorten gibt es auf ansprechenden Infotafeln bei jedem Baum und Strauch, die zum genauen Hinschauen einladen. Hier stellt man auch fest, dass die Bäumchen engagierte Paten aus der oberpullendorfer Wirtschaft und Politik gefunden haben, die mit ihrem Beitrag die Erhaltung und Pflege der Streuobstwiese unterstützen.
Initiator war der Verschönerungsverein Oberpullendorf, der das Projekt gemeinsam mit der Stadtgemeinde unter der Leitung von Umweltgemeinderat Walter Pöll engagiert umgesetzt hat. LABg. Bürgermeister Rudolf Geißler zeigte sich ebenso von dem Projekt begeistert, wie die Gemeinderäte und Labg. Werner Gradwohl. Für die Gestaltung von Tafeln und Werbematerialien arbeitete man im Rahmen eines Maturaprojekts mit Schülerinnen und Schülern der HAK Oberpullendorf zusammen. Für die HAK betreuten Prof. Brigitte Aufner und Prof. Josef Fally das von Isabella Dobra, Sandra Fischer, Stefanie Fazekas, Elias Thrackl durchgeführte Projekt. Auch auf der Homepage der Stadtgemeinde findet man die Infotafeln zu den 56 Obstsorten.
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