So BIO ist das Burgenland
Jungpflanzen vom Sepplashof

Die Idee der Selbstversorgung war der Ursprung, nun wird die Nachfrage ihrer Jungpflanzen immer größer.
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  • Die Idee der Selbstversorgung war der Ursprung, nun wird die Nachfrage ihrer Jungpflanzen immer größer.
  • hochgeladen von Eva Maria Kamper

Zwei junge Idealisten haben sich im Jahr 2013 einen Traum verwirklicht und bewirtschaften ihren "Sepplashof" im Südburgenland, der sich auf Jungpflanzen von Gemüsesorten und Kräutern spezialisiert hat. 

LITZELSDORF. Auf einer sonnigen Anhöhe im südburgenländischen Litzelsdorf befindet sich der liebevoll renovierte Sepplashof von Ökologe Markus Uitz und Sozialpädagogin Michaela Fassl. Ein eigener Hof, Bio-Gemüseanbau und Selbstversorgung waren schon der Kindheitstraum der beiden Jungbauern. Nachdem man zu Studiumszwecken auch in der Großstadt Wien gewohnt hatte, war der Schritt zurück aufs Land also vorprogrammiert. 

Gemüse-Raritäten und Experimente

Besonderen Wert legt man am Sepplashof auf die bunte Vielfalt von alten, raren Gemüse- oder Kräutersorten, die nicht im großen Handel erhältlich sind. Ebenso wird stets eifrig experimentiert, welche nicht so regional alltäglichen Pflanzen im vorhandenen klimatischen Umfeld gedeihen können, wie z.B. Artischocken, Hopfen oder sogar Granatäpfel. 

Bio-Austria-Siegel

Der Sepplashof zählt neuerdings auch zu den jüngsten Mitgliedern des Bio-Austria Gütesiegels. "Wir sind stolz, nun auch das offizielle Siegel zu führen", so die beiden Jungbauern. "Die Ansprechpartner im Bio-Austria Verband sind wirklich kompetente Leute, sie stehen einem bei allen Detailfragen zur Seite", betont Markus Uitz. Im Bio-Anbau sei vor allem die Düngung und die Verwendung von Torf-freier Erde immer wieder eine Herausforderung. 

Vermarktung

Die sorgfältig gezogenen Jungpflanzen werden vor allem auf regionalen Pflanzenmärkten im Frühjahr angeboten, die Nachfrage nach den Pflanzen vom Sepplashof wird von Jahr zu Jahr höher. "Dank dem neuen Bio-Siegel können nun auch reine Bio-Märkte bzw. Bio-Feste erschlossen werden", freut sich das Duo über diese Zertifizierung. Das Gemüse, das am Sepplashof geerntet wird, landet zum Teil in der südburgenländischen Gourmet-Gastronomie oder bei der Food-Coop Vereinigung. Die arbeitsintensive Hochsaison der engagierten Landwirte ist im Frühjahr- bzw. Frühsommer, aber auch jetzt können noch Gemüsesorten ausgesetzt werden.

Wintergemüse

"Zum Beispiel Kohlrabi, Radicchio, Zuckerhut oder Grünkohl sind Wintergemüsesorten, die können noch im Spätsommer gesetzt und bis Weihnachten geerntet werden", hält Michaela Fassl als Tipp für alle Hobbygärtner bereit. Vielen Menschen sei es neu, dass sie ihre Möglichkeiten des Gartens auch noch im Spätsommer ausnutzen können. Dies zu vermitteln, ist ein weiteres Anliegen der nachhaltig motivierten Jungbauern im Südburgenland.

Autor:

Eva Maria Kamper aus Oberwart

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