05.11.2016, 09:11 Uhr

Sichtbares Zeichen der Ökumene

Fünf ökumenische Gottesdienstzeiten-Tafeln in Oberwart aufgestellt und enthüllt.

OBERWART (ps). Die ökumenische Gottesdienstzeiten-Tafel ist einzigartig. Sie ist ein sichtbares und greifbares Ergebnis der guten ökumenischen Zusammenarbeit der Pfarrgemeinden in Oberwart. Die offizielle Enthüllung dieses sichbaren Zeichens wurde von den drei Stadtgeistlichen Sieglinge Pfänder, László Gúthy und Erich Seifner gemeinsam mit Bürgermeister Georg Rosner und Judith Schuster- Gyenge, Presbyterin der Reformierten Pfarrgemeinde am 4. November vorgenommen.

Fünf Tafeln aufgestellt
An allen Stadteinfahrten soll diese Gottesdienstzeiten-Tafel eine allgemeine Einladung sein, an den Gottesdiensten teilzunehmen!
Sie soll nach innen, für die Bevölkerung von Oberwart, und nach außen, für Menschen, die aus den verschiedenen Himmelsrichtungen nach Oberwart kommen, zeigen, dass in Oberwart gelebte Toleranz herrscht.

Idee und Umsetzung
Die Idee zur Errichtung dieser Tafel stammt von Mag. Judith Schuster-Gyenge, in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Redaktionskomitees der Oberwarter ökumenischen Zeitung “Kontakt” und Presbyterin der Reformierten Pfarrgemeinde Oberwart.
Warum von ihr? Weil ihr Vater Imre Gyenge, Landessuperintendent der Reformierten Kirche Österreichs und 39 Jahre lang als reformierter Pfarrer von Oberwart, einer der Initiatoren und überzeugten Verfechter der gelebten Ökumene war. Er hat in Oberwart, zusammen mit seinen beiden Amtsbrüdern, dem damaligen katholischen bzw. dem evangelisch-lutherischen Pfarrer, ökumenische Aktivitäten gefördert und aktiv ausgeführt, im Großen wie im Kleinen.

Ökumene in Oberwart bedeutet: gute Zusammenarbeit im Geist der gegenseitigen Achtung, die schöne konkrete Ergebnisse zeitigt. Dadurch haben einander die Mitglieder der christlichen Pfarrgemeinden in Oberwart besser kennengelernt, nicht nur als Personen, sondern auch was ihre jeweilige Glaubensüberzeugung betrifft.
Einander kennen fördert das einander Schätzen. In Oberwart ist z.B. das Zusammenwirken bei gemeinsamen ökumenischen Feiern zur Selbstverständlichkeit geworden.

Kontakt
Die einzigartige vierteljährliche ökumenische Zeitung “Kontakt” erscheint seit mehr als 20 Jahren. Sie ist ein Forum der Information, Inspiration und Kommunikation. Zu den jeweils eigenen Seiten der Pfarrgemeinden kommen Seiten, die ökumenisch, d.h. gemeinsam, genutzt werden.
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