24.11.2016, 10:31 Uhr

Welgersdorfer Hans Peter Werderitsch neuer Präsident der Europäischen Maschinenringe

Hans Peter Werderitsch (Mitte) ist neuer Präsident des Europäischen Maschinenrings. Ihm zur Seite stehen die Vizepräsidenten Leonhard Ost (li.) und Göran Abrahamson. (Foto: Maschinenring)

Der Burgenländische Landesobmann des Maschinenrings wurde zum Präsidenten dem Europäischen Maschinenrings gewählt.

WELGERSDORF. Der Burgenländische Landesobmann der Maschinenringe, Hans Peter Werderitsch, wurde Mitte November im historisch bedeutenden Poitier, Frankreich, im Rahmen der Mitgliederversammlung einstimmig zum neuen EMR-Präsidenten gewählt.
Hans Peter Werderitsch bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb in Welgersdorf im Vollerwerb und ist seit 1995 auch Obmann des regionalen Maschinenringes Pannonia. Bereits seit 2003 ist er auch im europäischen Maschinenringverband als Vorstand sehr engagiert, so dass er 2010 in Schweden zum Vizepräsidenten gewählt wurde.
Werderitsch folgt in dieser Funktion dem deutschen Präsidenten Leonhard Ost, der weiter - gemeinsam mit dem Schweden Göran Abrahamson - im Präsidium des
Verbandes als Vizepräsident treu bleibt.

13 Länder im Maschinenring

Dem Europäischen Verband, gegründet 1992 in Schottland, gehören derzeit 13 europäische Länder (Österreich, Deutschland, England, Finnland, Frankeich, Luxemburg, Norwegen, Slowenien, Südtirol, Schweden, Schweiz, Ungarn, Wales) an. Der EMR zählt aktuell eine stattliche Anzahl von mehr als 300.000 landwirtschaftlichen Betrieben zu seinen repräsentativen Mitgliedern – Tendenz steigend.
"Der EMR als grenzüberschreitende, zukunftsorientierte und globalorientierte Organisation, bildet damit ein Netzwerk für „gelebte landwirtschaftliche Bodenständigkeit“, die neue Ideen und Perspektiven nicht nur zulässt, sondern wünscht. Gleichzeitig gibt sie den Generationen eine Plattform zum Informations-Gedanken-Austausch. „Landwirtschaftliches Management“ fordert nicht nur
österreichische Bauern, es fördert auch den internationalen Vergleich. Der EMR hat darüber hinaus zum Austausch von qualifizierten Arbeitskräften zwischen verschiedenen den Ländern beigetragen, was nicht nur zu einem besseren Einsatz dieser führt, sondern auch Unterschiede zwischen den beteiligten Ländern abbaut", erklärt Werderitsch.

Jungbauern motivieren

Das Ziel der Initiative "EMR Next - Jungbauern motivieren" ist es, die Jungbauern aller Länder von der gemeinsamen Maschinenring-Idee zu begeistern. Aus diesem Grund findet im Oktober 2017 in England zum vierten Mal EMR Next statt, das sich an junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren aus dem landwirtschaftlichen Umfeld in
ganz Europa richtet.
Auch hier stehen der Austausch zwischen den Teilnehmern aus den verschiedenen Ländern sowie die Bedeutung der Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Seit Jahren beteiligen sich auch mehr und mehr Burgenländische „Jungbauern“ erfolgreich an EMR-Next und nutzen die Chance zum Austausch und Weiterentwicklung.
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