Natur im Garten
Der Garten als Lebensraum

In Osttirol finden sich. wie hier in Assling, insgesamt 55 Gärten, die eine "Natur im Garten Plakette" tragen.
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  • Foto: Matthias Karadar
  • hochgeladen von Hans Ebner

Naturnahe Gärten werden in unserer intensiv genutzten Landschaft immer wertvoller. Nicht nur Tiere und Pflanzen können in einem Naturgarten ein neues zu Hause finden. Auch wir Menschen fühlen uns im Grünen wohl. Denn Pflanzen, besonders Bäume, geben Stoffe in die Luft, die eine beruhigende Wirkung auf uns haben und unser Immunsystem stärken.

TIROL/OSTTIROL. Ein Naturgarten beginnt mit einer vielfältigen Bepflanzung. Sträucher und Bäume geben dem Garten Struktur. Für kleine Gärten ist die Salweide eine gute Wahl oder man erzieht einen Holunder oder die Kornelkirsche zu einem kleinen Baum. Laubabwerfende Bäume kühlen zudem den Garten und das Haus im Sommer. Und dies sehr viel günstiger als eine Klimaanlage. Im Winter ist das Laub weg und das Licht kann bis in die eigene Wohnung hinein.
Blumen dürfen im Naturgarten ebenso nicht fehlen. Bestenfalls blüht es im Garten von Frühling bis in den Herbst – im Blumenbeet oder auf der Blumenwiese. Dabei sollte man auf ungefüllt blühende Pflanzen achten. „Bei den gefüllten Blüten sind die Staubblätter zu Blütenblättern gezüchtet worden. Dadurch schaut die Blüte für uns Menschen schöner und größer aus, aber die Insekten finden hier keine Nahrung mehr“, so Matthias Karadar, Projektleiter von Natur im Garten im Tiroler Bildungsforum.

55 naturnahe Gärten in Osttirol

In Osttirol wurden bereits 55 Gärten mit der Natur im Garten Plakette ausgezeichnet. Hier finden sich neben wertvollen Pflanzen auch Strukturen aus Stein und Holz. Diese benötigen die Tiere im Garten, um sich auch mal verstecken zu können. Die Plakette am Gartentor soll andere zum Nachdenken anregen und auch Verständnis dafür schaffen, wenn über den Winter verdorrte Pflanzenstängel stehen bleiben. Denn diese sind wertvolle Winterquartiere für viele Insekten und die Vögel holen sich die letzten Samen aus den verblühten Samenständen.
Die Gemeinden der Klima- und Energie Modellregion Sonnenregion Hohe Tauern, Prägraten, Virgen, Matrei und St. Johann im Walde, sind ebenso Teil der Initiative Natur im Garten. Sie setzen sich im öffentlichen Raum für mehr Natur ein und organisieren Vorträge und Workshops für Hobbygartler. Dabei werden sie vom Tiroler Bildungsforum unterstützt. Die Gemeinde Assling setzt sich im Rahmen eines Interreg- Projektes für mehr Artenvielfalt und den Erhalt alter Kultursorten ein. Dadurch soll ein landesweites Netz aus kleinen und großen Naturflächen entstehen.

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