MINT-Workshop begeistert
Schüler entdecken 3D-Druck und Lasercutter in Nationalparkmittelschule
- Auch die zuständige Schulqualitätsmanagerin der Bildungsdirektion für die Bildungsregion Renate Kollnig machte sich vor Ort im neuen MINT Labor des Schulclusters Defereggental ein Bild vom gelungenen MINT Workshop v.l.: Clusterleiterstellvertreter Doris Jesacher, Schulqualitätsmanagerin Dr. Renate Kollnig, Projektbegleiter und MINT - Fachlehrer DI Niki Kunater und Schulclusterleiter Markus Tönig, sowie eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler der 3a Klasse der Nationalparkmittelschule Defereggental.
- Foto: Schulcluster Defereggental
- hochgeladen von Hans Ebner
Als nachhaltiger Beitrag zur Schul- und Standortentwicklung und zur Stärkung der MINT-Bildung konnte an der Nationalparkmittelschule Defereggental (Schulcluster Defereggental) ein zweitägiger, praxisorientierter Workshop für die 7. und 8. Schulstufe durchgeführt werden.
DEFEREGGENTAL. In Kooperation mit Stefan Stappler vom Spielraum FabLab Innsbruck erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, moderne Technologien nicht nur kennenzulernen, sondern aktiv und eigenständig anzuwenden.
Der Workshop fokussierte auf zentrale Zukunftskompetenzen in den Bereichen Technik, Digitalisierung und kreatives Problemlösen. Die Jugendlichen setzten sich mit unterschiedlichen 3D-Druckverfahren, digitaler Modellierung sowie präzisen Fertigungstechniken auseinander.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verknüpfung digitaler und handwerklicher Kompetenzen. Mit dem Vektorgrafikprogramm Inkscape gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Logos und Schriftzüge, die sie anschließend mittels Lasercutter gravierten oder schnitten. Der Bau einer Holzbox förderte dabei neben technischem Verständnis auch Genauigkeit, Ausdauer sowie kooperatives Arbeiten.
Hohe Motivation, aktive Beteiligung, sichtbares Interesse
"Die Rückmeldungen der Jugendlichen waren durchgehend sehr positiv. Die hohe Motivation, die aktive Beteiligung und das sichtbare Interesse zeigen eindrucksvoll, wie wirksam handlungsorientierter MINT-Unterricht gerade auf der Sekundarstufe ist. Viele Jugendliche erlebten erstmals, dass technische Inhalte nicht als abstrakter Lernstoff, sondern als sinnstiftende, kreative Tätigkeit mit realem Lebens- und Berufsbezug erfahrbar werden", so der Leiter des Schulclusters Markus Tönig.
Der Workshop habe deutlich gemacht, welches Potenzial in einer stärkeren strukturellen Verankerung von MINT-Inhalten liegt. Gerade vor dem Hintergrund knapper Stundenkontingente würden derartige Impulse als Ausgangspunkt für nachhaltige Schulentwicklung dienen. Eine entsprechende Ausweitung könne es ermöglichen, erfolgreiche Formate langfristig fortzuführen, qualifizierte Lehrkräfte im System zu halten und Schülerinnen und Schüler kontinuierlich in ihren Interessen und Begabungen zu fördern meinen die Verantwortlichen.
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