14.09.2016, 00:00 Uhr

Französisches Duett

Oldtimerliebhaber Peter Tönig mit seinen Schmuckstücken: links die New Map 350 SV, Baujahr 1931, rechts die Terrot 225 PU, Baujahr 1932.

Peter Tönig aus Dölsach ist stolzer Besitzer zweier echter Motorradraritäten aus Frankreich.

Es ist schon faszinierend, was sich in so mancher Garage in Osttirol alles an kultigen Schätzen auf Rädern verbirgt. So auch bei Peter Tönig in Dölsach, der vor einigen Jahren zum Oldtimer-Hobby kam. In seiner Garage stehen gleich mehrere zweirädrige Schönheiten. Alle in einem Top-Zustand, penibelst gepflegt und fahrbereit.

Französisches Schmuckstück

Die älteste ist eine New Map 350 SV aus dem Jahr 1931. Ein wunderschöner Motorrad-Oldtimer aus Frankreich, den man in Österreich heutzutage kaum mehr sehen wird. Dass das Motorrad bereits 85 Jahre auf dem Buckel hat, ist fast nicht zu glauben. "Ich habe die New Map vor fünf Jahren in diesem Zustand gekauft, lediglich Kleinigkeiten für die Typisierung wurden noch gemacht", so der stolze Besitzer.


kurze Beschreibung des Bildes
Die New Map 350 SV, Baujahr 1931


Import aus Holland

Das zweite Schmuckstück ist auch ein seltenes Exemplar und hat ebenfalls schon einige Jahre hinter sich. Es ist eine Terrot 225 PU, Baujahr 1932. Das französische Motorrad hat der Dölsacher vor sechs Jahren in Holland gekauft. "Ich war sofort begeistert von der Maschine, bin hingefahren und habe sie auch gleich mit nach Hause genommen", erzählt er. Auch bei der Terrot mussten nur kleinere Sachen für die Typisierung gemacht werden. Ersatzteile sind allerdings, wie bei vielen Oldtimern, schwer zu bekommen und relativ teuer, wie Tönig erklärt.


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Ein echtes Schmuckstück: die Terrot 225 PU, Baujahr 1932

Das Moped von damals

Des weiteren umfasst der Fuhrpark im Hause Tönig noch eine Puch DS50L aus dem Jahr 1976, Eine Vespa 150VBB, Baujahr 1961 sowie eine KTM 50 RS Grandprix, Baujahr 1976. Letztere hat Peter Tönig mit 16 Jahren von seinem Vater bekommen. Als er dann seinen Autoführerschein gemacht hat, schenkte er die KTM einem Freund. Vor drei Jahren hat er sie wieder zurückgeholt und komplett restauriert.


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Sohnemann Samuel ist von den Gefährten begeistert. (Foto: Tönig)

Leidenschaft und Herzblut

Für Tönig sind seine Oldtimer-Motorräder neben einer Wertanlage vor allem ein Hobby, in das er viel Leidenschaft und Herzblut steckt. "Wenn man einmal von dem Virus infiziert ist, wird man ihn nicht mehr los", schmunzelt Tönig.
Die Begeisterung für die Gefährte ist auch schon auf den 3-jährigen Sohnemann Samuel übergegangen, der besonders gerne mit seinem Papa in der Garage schraubt und poliert und auch bei der einen oder anderen kleinen Ausfahrt dabei ist.

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