27.09.2017, 16:33 Uhr

Pappeln beim Glöcklturm müssen gefällt werden

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik mit martin König und Harald Haider vom Baubezirksamt (v.l.). (Foto: Stadt Lienz/Lenzer)

Um die Sicherheit von Schülern, Passanten und Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten, sowie aufgrund baulicher Maßnahmen, werden fünf morsche Pappeln im Bereich Glöcklturm gefällt.

LIENZ (red). Die sechs mächtigen Pappelbäume sowie der Ahornbaum im Bereich des Glöcklturms und des „Campus Technik Lienz“, die von der Pfarrbrücke aus betrachtet, einen prächtigen Rahmen für die Pfarrkirche St. Andrä, abgeben müssen gefällt werden.

„Die Pappeln sind mittlerweile rund 70 Jahre alt, und die äußerlichen Einflüsse haben deutlich ihre Spuren hinterlassen“, erklärt Martin König, Leiter der städtischen Abteilung für Forst und Garten. Fünf der Bäume bergen mittlerweile ein erhebliches Gefahrenpotential für Schüler, Passanten und Verkehrsteilnehmer. „Sie sind innen teilweise morsch und hohl und stellen somit bei starken Stürmen oder Schneefällen eine große Gefahr dar“, so König. Aus diesem Grund, und auch aufgrund baulicher Maßnahmen, müssen sie gefällt werden. Dies fällt in den Aufgabenbereich des Baubezirksamtes, da die Bäume auf Landesgrund stehen. „Die Arbeiten sollen am Montag, 2. Oktober, starten“, kündigt Harald Haider vom Baubezirksamt Lienz an. Daher ist an diesem Tag auch mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Um das beliebte Landschaftsbild nicht zu sehr zu beeinträchtigen, bleiben die vorderste Pappel im Bereich Glöcklturm und der Ahornbaum auf der gegenüberliegenden Seite vorerst noch stehen. „Diese sind nicht so stark angegriffen und können mit intensiver Pflege noch einige Jahre wachsen. In dieser Zeit können die fünf neu gepflanzten Pappeln, jeweils rund sieben Meter hoch, wunderbar nachrücken“, erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

Sobald diese eine gewisse Höhe erreicht haben, soll auch die verbliebene Pappel durch eine Jungpappeln ersetzt werden. „Dadurch entsteht kein großer optischer Einschnitt, und, was noch wichtiger ist, ist auch die Sicherheit für die nächsten Jahrzehnte wieder maßgeblich gegeben“, ist Blanik überzeugt.
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