14.12.2017, 15:59 Uhr

HAK Lienz: Schule am Puls der Zeit

Martin Rainer, Birgit Hippacher, Carmen Singer-Ymeri, Dir. Josef Pretis, Gert Funder und Claudia Gailer (v.l.).

In der Lienzer Bildungseinrichtung wird ab dem nächsten Schuljahr das Modell „HAK plus“ eingeführt.

Sich verändernde Zeiten bringen nicht nur laufende Änderungen am Arbeitsmarkt mit sich, sie erfordern auch unterschiedliche Lehrpläne und Ausbildungsschwerpunkte in Bildungseinrichtungen. An der Handelsakademie Lienz wird dieser Entwicklung Rechnung getragen. "Wir haben den Bereich der Schulautonomie ausgenutzt und im Rahmen der Qualitätsoffensive in berufsbildenden Schulen das Konzept HAK plus ausgearbeitet", erklärt Direktor Josef Pretis.

Talente und Potentiale fördern

Neben den bewährten Zweigen Informatik und Unternehmer wird das Modell "HAK plus" ab dem Schuljahr 2018/2019 eingeführt. Im Vordergrund steht dabei, die Kernkompetenzen der Schüler zu stärken, sowie die Talente und Potentiale jedes einzelnen zu fördern. Das Konzept dafür wurde von Direktor Pretis und den Lehrkräften Birgit Hippacher, Gert Funder, Carmen Singer-Ymeri, Claudia Gailer und Martin Rainer erarbeitet.
"Wir möchten die Talente und Potentiale der SchülerInnen nicht nur erörtern, sondern mit ihnen erarbeiten, wie sie noch besser werden können, wo sie ihr Hobby nutzen können, wie sie es mit der Schule unter einen Hut bringen und ob es sich auch mit dem künftigen Beruf verbinden lässt", beschreibt Birgit Hippacher.


Der "Fahrplan"

Aufgeteilt in fünf die Themenbereiche Kunst/Kultur, Sport, Soziales, Natur/Umwelt und Handwerk werden in der 1. Klasse die Stärken, Hobbies, Neigungen eruiert. Dafür gehen die Schüler hinaus an die Lernorte, wie zum Beispiel Unternehmen oder Institutionen, es werden aber auch Experten in die Schule geholt. "Für die Schule bedeutet das eine intensive Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen, für SchülerInnen das Kennenlernen neuer Möglichkeiten", so Hippacher.
Die Schwerpunktstunden in der 2. Klasse werden dazu genützt, dass die SchülerInnen „grafikfit“ werden und die ganze Thematik auf die digitale Schiene gebracht wird. Unter anderem wird intensiv mit Programmen wie CorelDRAW und Photoshop gearbeitet. Im dritten Jahr steht die Vertiefung der Interessen mittels Talentetagen und Workshops auf dem Plan. Die Stunden im vierten und fünften Jahr werden dazu genutzt Perspektiven zu erarbeiten, um etwa den Spagat Hobby und Beruf zu schaffen oder vielleicht sogar das Hobby zum Beruf zu machen.
Nicht zu kurz kommt dabei die allgemeinbildende und wirtschaftliche sowie die Fremdsprachenausbildung. Für die Kernfächer Italienisch, Englisch, Mathematik und Rechnungswesen gibt es sogar mehr Übungsstunden.

Schule des Lebens

"Wir als Schule müssen nicht nur lehrende sondern auch lernende Einrichtung sein und am Puls der Zeit bleiben. Die HAK plus soll eine Schule des Lebens sein", meint Martin Rainer.
Die Anmeldefrist für den neuen Schulzweig läuft von 12. Februar bis 2. März 2018. Weitere Informationen gibt es auf der Schulhomepage www.hak-lienz.at.
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