Waffenverbotszone
Seit August 2025 wurden am Yppenplatz 92 Waffen sichergestellt
- Vor allem in der heißen Zeit ist der Yppenplatz stark besucht. Hier kommt es laut der Bezirksvorstehung auch zu mehr Kontrollen. Bislang wurden 92 Waffen sichergestellt.
- Foto: Ipirotis/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Die Waffenverbots- und Schutzzone rund um den Yppenplatz wurden erneut verlängert. Nun sind die Zonen bereits seit einem Jahr gültig – seitdem hat die Polizei 92 Waffen sichergestellt.
WIEN/OTTAKRING. Seit August 2025 gelten rund um den Yppenplatz eine Waffenverbotszone und eine Schutzzone. Beide Maßnahmen wurden kürzlich verlängert, nachdem die ursprünglich vorgesehenen Geltungszeiträume von drei beziehungsweise sechs Monaten bereits mehrfach ausgeweitet wurden.
Die Waffenverbotszone bleibt damit noch bis Donnerstag, 5. November, bestehen. Die Schutzzone rund um die Kinderspiel- und Parkanlage Yppenplatz wird hingegen um weitere sechs Monate verlängert und gilt jetzt bis zum 3. Februar 2027. Sie umfasst neben dem Areal selbst auch einen Radius von 150 Metern rund um den Yppenplatz. Gegenüber MeinBezirk hat die Landespolizeidirektion Wien bekannt gegeben, wie das erste Jahr der Verbotszone gelaufen ist.
92 Waffen wurden sichergestellt
Vom 1. August 2025 bis zum 31. Juli 2026 wurden demnach im Bereich der Waffenverbotszone Yppenplatz und Umgebung 75 Übertretungen festgestellt. „Dabei wurden 92 Waffen bzw. gefährliche Gegenstände sichergestellt“, erklärt die Polizei. Bei den sichergestellten Gegenständen handelt es sich bei 66 um Messer.
- In diesem Bereich gilt die Waffenverbotszone. weiterhin.
- Foto: LPD Wien
- hochgeladen von Kevin Chi
Seitens der Polizei betont man, dass die bisherige Bilanz aufzeigen würde, dass die Waffenverbotszone ein wichtiges Instrument darstelle, „um Waffen und gefährliche Gegenstände aus dem öffentlichen Raum zu ziehen“. Die bisherigen Sicherstellungen würden die Notwendigkeit der gesetzten Maßnahmen unterstreichen, resümiert die Polizei.
Bezirksvorsteherin begrüßt erneute Verlängerung
Auch Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp (SPÖ) begrüßt die erneute Verlängerung der Waffenverbotszone. „Das ist aus meiner Sicht weiterhin ein wichtiger Schritt im Rahmen der gemeinsamen Bemühungen von Bezirk, Polizei und Stadt, um die Situation am Yppenplatz nachhaltig zu verbessern.“ Sie stehe demnach im ständigen Austausch mit Polizei und Anrainerinnen und Anrainern und dabei würde sich zeigen, „dass die Maßnahmen überwiegend positiv wahrgenommen werden“, so die Bezirkschefin.
Sie unterstreicht jedoch, dass es neben der Waffenverbots- und Schutzzone auch einen Schulterschluss auf mehreren Ebenen bräuchte. „Der Yppenplatz soll ein Ort sein, an dem sich alle Menschen sicher und wohlfühlen können und an dem Gewalt keinen Platz hat. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, resümiert Lamp.
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