Baustellenende in Sicht
Penzing investierte 2025 in Bäume und neue Plätze
- Der Vorplatz der S-Bahnstation Breitensee wird derzeit noch umgebaut. Im Frühling 2026 soll es ein Eröffnungsfest geben.
- Foto: Patricia Hillinger/MeinBezirk
- hochgeladen von Patricia Hillinger
MeinBezirk lässt das Jahr 2025 noch einmal Revue passieren und hebt die Höhepunkte in Penzing hervor. Einige Baustellen werden im neuen Jahr ein Ende finden.
WIEN/PENZING. Das Jahr 2025 war in Penzing von Veränderung geprägt. Zahlreiche Projekte, die teils lange vorbereitet wurden, sind in die Umsetzungsphase gegangen und haben das Bezirksbild deutlich verändert. Baustellen, neue Grünräume und belebte Orte bestimmten vielerorts den Alltag. MeinBezirk fasst zusammen, welche Maßnahmen 2025 gesetzt wurden, welche Herausforderungen es gab und welche Entwicklungen den Bezirk nachhaltig prägen sollen:
Besonders ins Auge fielen die großen Infrastrukturprojekte. Die umfassende Sanierung der Straßenbahngleise der Linie 49, von denen einige Abschnitte rund 60 Jahre alt waren, brachte während der Sommermonate zwar Einschränkungen mit sich, galt jedoch als dringend notwendig.
Viel Lärm und Staub
Ein weiterer Meilenstein war der Baustart für die Neugestaltung des Vorplatzes der S-Bahn-Station Breitensee, der den Bereich funktionaler und attraktiver machen soll. Dem Projekt gingen zwei große Beteiligungsveranstaltungen voraus, bei denen Anrainer ihre Anliegen einbringen konnten. Diese flossen in die Planung ein: Neue Fitnessgeräte, zusätzliche Sitzgelegenheiten, verbesserte Wegeverbindungen, ein Wasserspiel für Kinder sowie rund 60 neu gepflanzte Bäume sollen den Platz künftig prägen. Für das Frühjahr ist ein großes Eröffnungsfest geplant. Parallel dazu wurde die Meiselstraße inklusive Schulvorplatz umgestaltet.
Entlang der Strecke entstand eine neue, durchgängige Radverbindung bis zur Leyserstraße, außerdem wurden weitere 40 Bäume gepflanzt. Insgesamt wurden damit fast 100 neue Bäume gesetzt. Trotz zeitweiliger Belastungen durch Lärm und Staub wird eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität erwartet, insbesondere sobald die Bäume ausgewachsen sind.
- Die parallel zur Hütteldorfer Straße verlaufende Meiselstraße wurde zur Fahrradstraße umgebaut. Und die daran anschließende Hütteldorfer Straße bekam bis zur Leyserstraße eine breite Radfahr-Allee.
- Foto: Patricia Hillinger/MeinBezirk
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Auch das Otto-Wagner-Areal, kurz OWA, entwickelte sich 2025 zu einem lebendigen Treffpunkt. Sportangebote, Open-Air-Kino, die Kunstmesse „Parallel“ und der Movember-Lauf lockten Besucher aus ganz Wien an. Die zahlreichen denkmalgeschützten Pavillons werden derzeit noch behutsam saniert.
Zudem sorgten Initiativen für mehr Leben im öffentlichen Raum. Der autofreie Laurentiusplatz und neue Grätzloasen entstanden. Durch das Engagement der Nachbarschaft wurden die Grätzl belebt. Einige Projekte gingen aber nicht immer ohne Kritik einher – wie die umstrittene Oase in der Pfadenhauergasse, die einigen Anrainern ein Dorn im Auge ist.
Fortschritt trotz Hürden
Themen wie Hochwasserschutz, das geplante Primärversorgungszentrum in Baumgarten oder der Wunsch nach einer besseren öffentlichen Anbindung beschäftigen den Bezirk bis heute. Wirtschaftliche und technische Rahmenbedingungen stellen dabei oft Hürden dar. Insgesamt zeigt der Rückblick jedoch, dass es an Engagement, sowohl seitens der Bezirkspolitik als auch der Bevölkerung, nicht mangelt. Penzing wurde wieder ein Stück lebenswerter.
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