07.11.2016, 11:15 Uhr

Mitreden bei der Umgestaltung des Forschneritschparks

Der Forschneritschpark soll ein neues Gesicht bekommen.

Forschneritschpark: Die Gebietsbetreuung will der grünen Oase in der Märzstraße ein neues Aussehen geben.

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Das Grätzel um den Meiselmarkt ist im Umbruch: Die Gebietsbetreuung arbeitet jetzt im Auftrag der zuständigen Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus an einer Aufwertung des Forschneritschparks. Kurz nach Baubeginn der neuen Wasserwelt wird das Umfeld unter die Lupe genommen.

Der erste Schritt wurde schon gemacht: Die Eduard-Sueß-Gasse wurde verkehrsberuhigt. Durch den Umbau soll vor allem die Sicherheit für die angrenzende Volksschule und den Hort gesteigert werden. "Die Schüler nutzen den Park häufig in ihrer Freizeit", heißt es seitens der Gebietsbetreuung. Im Forschneritschpark kommen beinahe alle Bevölkerungsgruppen zusammen. Ältere Menschen, Kinder, Jugendliche und Hundebesitzer nutzen diesen Park täglich.

Facettenreiche Benutzer

Da der Park von vielen unterschiedlichen Menschen genutzt wird, ist es schwer, alle zufriedenzustellen. Claudia Kurz und Markus Mondre leiten das Projekt und das Bürgerbeteiligungsverfahren. Der erste Schritt war ein Treffen mit den Stadtgärtnern, Kindervereinen und der Polizei. Dabei wurden die Leitlinien für das Projekt festgelegt.

"Wir haben uns zuerst mit Experten unterhalten, um herauszufinden, was im Forschneritschpark überhaupt möglich ist", so Leiterin Claudia Kurz. Eines ist aber fix: Es wird keine komplette Umgestaltung des Parks geben. Ziel des Projektes sei es, Bestehendes aufzuwerten. Nach dem Abstecken der Grenzen wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren in die Wege geleitet. Dabei konnten alle Altersgruppen mitentscheiden. Bei Workshops in der angrenzenden Volksschule haben die Kinder der zweiten und dritten Klassen ihre Ideen eingebracht. Dabei ist schnell ein Schema entstanden: große Rutschen, große Schaukeln usw. Ernüchterung brachte ein Kind der Klasse: "Das passt doch alles gar nicht hierher!"

Die Bürgerwünsche:

• Möglichkeiten für Sport: Nach Vorbild des Gustav-Klimt-Parks und anderer Grünflächen sollen öffentliche Fitnessgeräte aufgestellt werden – natürlich für alle Altersstufen geeignet. Auch der Boden des Fußball-käfigs soll saniert werden.

• Hundezone bleibt: Die Zone ist für viele Anrainer wichtig, da es im Umkreis wenig Raum für Hunde gibt und sie von vielen täglich besucht wird.

• Sträucher nehmen Platz: Viele Sträucher im Park verstellen Nutzfläche. Um mehr Raum für die Besucher zu schaffen, sollen einige Büsche weichen.

• Mehr Grün im Park: Momentan ist ein Großteil des Parks aus Beton. Vor allem die Schüler wünschen sich mehr Wiesen. Dieser Wunsch wird schwierig zu erfüllen. Was aber unbedingt bleiben muss, sind die Bäume.
Die Ergebnisse werden im Dezember in der Gebietsbetreuung präsentiert.
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