Höchste Alarmstufe
15 Feuerwehren zu Großbrand bei Bauernhof alarmiert
- Großbrand bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Mitterkirchen am 1. Juni.
- Foto: FOTOKERSCHI / SIMON BRANDSTÄTTER
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In zahlreichen Gemeinden in der Region heulten am 1. Juni kurz nach 16 Uhr die Sirenen. Grund: Bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Mitterkirchen war ein Großbrand ausgebrochen.
MITTERKIRCHEN. Der dichte Rauch war am Nachmittag auch aus größerer Entfernung sichtbar. Die alarmierten Feuerwehren begannen mit einem umfassenden Löschangriff. Mit Strahlrohren und Drehleitern wurde das Feuer von außen und über das Dach bekämpft. Aufgrund der Brandausbreitung und der starken Rauchentwicklung wurden weitere Kräfte nachalarmiert. 15 Feuerwehren aus der Region mit 24 Fahrzeugen und 145 Einsatzkräften standen im Einsatz. Die höchste Alarmstufe 3 wurde ausgerufen.
Videos von den Löscharbeiten
(C) FOTOKERSCHI / SIMON BRANDSTÄTTER
Feuer im Dachbereich
Der Brand wurde recht rasch unter Kontrolle gebracht. Es gab keine verletzten Tiere und Personen. Das Feuer dürfte im Dachstuhlbereich ausgebrochen sein. Drei Seiten des Vierkanthofs waren betroffen. Die Einsatzkräfte arbeiteten daran, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Geöffnet wurde der Dachaufbau, um hinter dem Blechdach das Feuer einzudämmen.
Herausfordernde Löscharbeiten
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Photovoltaikanlage am Dach sowie der Blechdachkonstruktion besonders herausfordernd. Zur Unterstützung waren zwei Teleskopmastbühnen im Einsatz. Mit dem Wechselladefahrzeug der Feuerwehr Naarn wurde versucht, Teile des Daches mit einem Greifarm abzutragen, um versteckte Glutnester gezielt bekämpfen zu können. Für die weiteren Nachlöscharbeiten wurde ein Bagger organisiert. Damit sollten verbliebene Brandrückstände auseinandergezogen werden, um die letzten Glutnester aufzuspüren und ablöschen zu können.
Brandursache noch unklar
Auch nach dem erfolgreichen Eindämmen des Brandes waren die Einsatzkräfte noch über mehrere Stunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Für die Nacht war eine Brandwache eingerichtet, um ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen. "Die Brandursache konnte bis dato nicht geklärt werden. Ein Brandsachverständiger der Brandverhütungsstelle wird den Ermittlungen beigezogen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ermittlungen laufen", teilt die Landespolizeidirektion OÖ am Dienstag-Früh mit.
Hinweis zu Aktualisierung: Der Bericht wurde am Montag-Abend um weitere Infos der Feuerwehr ergänzt sowie am Dienstag-Früh um Infos der Polizei.
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