Schilder erinnern
Hasenstall und heiße Nächte im Intermezzo
- Hasenstall-Dimbach. Kulturwissenschaftler Dr. Karl Hohensinner: Schilder, die vor 30 Jahren noch aktuell waren, haben bei Experten heute schon Kultstatus. In Grein wurden besondere Exemplare von einem Gemeindemitarbeiter „gerettet“ und jetzt in einem Depot entdeckt.
- Foto: Robert Zinterhof
- hochgeladen von Robert Zinterhof
Schilder, die vor 30 Jahren noch aktuell waren, haben bei Experten heute schon Kultstatus. In Grein wurden besondere Exemplare von einem Gemeindemitarbeiter „gerettet“ und jetzt in einem Depot entdeckt.
GREIN, STRUDENGAU. „Früher ist es rund um den Hasenstall in Dimbach noch zugegangen wie bei den Hasen! Heute findet man keine turbulenten Nächte mehr in diesen legendären Räumlichkeiten. Der Hasenstall ist Geschichte. Überlebt hat aber ein aufwändiges und originelles Hasenstall-Schild“, meint der Greiner Kulturwissenschaftler Dr. Karl Hohensinner.
- Schilder, die vor Jahren noch aktuell waren, haben bei Experten heute schon Kultstatus. In Grein wurden besondere Exemplare von einem Gemeindemitarbeiter „gerettet“ und jetzt in einem Depot entdeckt.
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Aufmerksamer Mitarbeiter
Vor Jahren wurde eine aufwändig gestaltete Werbetafel am Esperantoplatz in Grein abgebaut und zerlegt. In dieser Tafel waren aufwändige und sehr originelle Schilder von Betrieben aus Grein und Umgebung integriert. Vor der endgültigen Entsorgung fragte ein aufmerksamer Mitarbeiter des Bauhofes, ob man diese Schilder im Museumsdepot aufbewahren wolle. Jetzt wurden diese bei Ordnungsarbeiten wiederentdeckt.
Kunsthandwerk
„Die Platten bestehen aus getriebenem und teilweise emailliertem Kupferblech und sind individuelle Entwürfe. Wer diese kunsthandwerklich entworfen und ausgefertigt hat, ist nicht mehr bekannt. Doch zeigt sich eine individuelle künstlerische Art“, weiß der Kulturwissenschaftler Karl Hohensinner zu berichten.
- Intermezzo Grein. Kulturwissenschaftler Dr. Karl Hohensinner: Schilder, die vor 30 Jahren noch aktuell waren, haben bei Experten heute schon Kultstatus. In Grein wurden besondere Exemplare von einem Gemeindemitarbeiter „gerettet“ und jetzt in einem Depot entdeckt.
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Heiße Nächte im Intermezo
Einige der Betriebe existieren noch. Manche sind wie der Hasenstall noch gut in Erinnerung. Beliebt war auch das Tanzcafé Intermezo. Viele erinnern sich noch gut daran, wie nach Fußballspielen nicht nur Greiner Fußballer und Fans feierten, tanzten, sich immer mehr entblößten und dazu das Lied Albany sangen. Nur noch der Namenszug "EKKER" erinnert an das heute geschlossene Lokal.
Die Dachdeckerfirma Kunstmann, die Bäckerei Bögl und andere sind noch im Kurzzeit- oder Langzeitgedächtnis. Eine besonders hübsche Werbetafel zeigt das "Gasthaus zum Aignerkreuz".
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