Ende nach 213 Jahren
Aus für Volksschule St. Nikola beschlossen
- Der Gemeinderat von St. Nikola an der Donau hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 1. Oktober 2026, in geheimer Abstimmung mehrheitlich die Schließung der Schule beschlossen.
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Die Volksschule St. Nikola an der Donau ist Geschichte. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstag 1. Oktober 2026, in geheimer Abstimmung mehrheitlich die Schließung der Schule beschlossen.
ST. NIKOLA AN DER DONAU. Seit 1813, also 213 Jahre, gab es eine Volksschule in St. Nikola an der Donau. Jetzt wurde im Gemeinderat mehrheitlich das Aus beschlossen. Laut Bildungsdirektion können innerhalb von zwei Tagen die Schülerinnen und Schüler an den neuen Standorten Grein und Waldhausen unterrichtet werden. Vorausgesetzt, die Bustransporte sind schnell organisiert, informiert Bürgermeister Engelbert Freudenschuß.
Auch die Eltern waren inzwischen mehrheitlich, zwei Drittel, für eine Schulschließung.
Zählte man in den Sommerferien noch 33 Kinder für die Volksschule St. Nikola, waren es zuletzt nur mehr 24 Mädchen und Buben, die die Schulbank drücken. Asylwerber-Familien mussten St. Nikola verlassen.
Nikolausfest bleibt
In der Vergangenheit waren die Volksschulkinder ein fixer „Bestandteil beim Ortsfeiertag“, beim Nikolaustag, am 6. Dezember. Wie Bürgermeister Engelbert Freudenschuß informierte, wird es diesen „örtlichen Feiertag“ auch weiterhin geben. Das Thema Schulschließungen wird die Gemeinde weiterhin beschäftigen. Fragen, wie es mit dem Schulgebäude weitergeht oder was bedeutet es, wenn die Kinder in einer Kleingemeinde schon mit sechs Jahren zu Pendler werden, warten auf Antworten.
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