Missglücktes Wendemanöver
Linzer versenkte Auto im Ausee, Badegäste eilten zur Hilfe
- Foto: fotokerschi.at/Simon Brandstätter
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Beim Versuch, auf dem abschüssigen Gelände beim Ausee zu wenden, verlor ein 68-jähriger Linzer am Donnerstagabend, 25. Juni, die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug rollte geradeaus in den See, sodass sich das Auto vollständig und der Anhänger teilweise unter Wasser befand. Zwei Badegäste schritten sofort ein und konnten den 68-Jährigen unverletzt aus seinem Fahrzeug retten.
LUFTENBERG. Ein umfangreicher Einsatz mehrerer Feuerwehren, der Wasserrettung, Polizei sowie des Roten Kreuzes mit Notarzt sorgte am Donnerstagabend am Ausee in Luftenberg für Aufsehen. Ein Linzer hatte sein Auto samt Anhänger in den See gelenkt. Zwei Badegäste retteten den Lenker aus seinem Fahrzeug. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Auto bereits vollständig versunken, der Anhänger stand teilweise unter Wasser.
Diesel trat aus
Taucher der Feuerwehr St. Georgen an der Gusen bereiteten das Fahrzeug für die Bergung vor. Anschließend konnten sowohl der Anhänger als auch der Pkw mithilfe der Seilwinde geborgen werden. Während der Bergungsarbeiten entdeckte die Feuerwehr eine beschädigte Dieselleitung und dichtete diese provisorisch ab. "Zusätzlich errichteten wir im Uferbereich Ölsperren, um austretenden Dieselkraftstoff aufzufangen und eine Gewässerverunreinigung zu verhindern", berichtet die FF Luftenberg. "Ein größerer Austritt von Betriebsmitteln konnte dadurch verhindert werden." Um 22:48 Uhr konnten wir unsere Einsatzbereitschaft wiederherstellen."
Die Feuerwehren Enns, Raffelstetten, Haid, Luftenberg an der Donau und Sankt Georgen an der Gusen sowie die Wasserrettung ÖWR Steyr-Ausee waren rund zwei Stunden lang im Einsatz.
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