KZ Mauthausen
Sperre der Todesstiege: Gottfried Kneifel für Gesetzesänderung beim Denkmalschutz

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Gottfried Kneifel von der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ spricht sich für eine Änderung des Denkmalschutzgesetzes und für die Beendung der Sperre der Todesstiege im Mauthausen Memorial aus.

MAUTHAUSEN. Schon seit zwei Jahren ist die sogenannte "Todesstiege" für Besucher der KZ-Gedenkstätte Mauthausen gesperrt. Grund: Laut Ö-Normen entspricht die Stiege, auf der Häftlinge unter dem Nazi-Regime Zwangsarbeit leisten mussten, nicht den aktuellen Sicherheitsstandards. Für die Eigentümer besteht dadurch ein Haftungsrisiko, wenn es zu Verletzungen bei der Besichtigung kommt. „Das laufende Gedenkjahr – 75 Jahre Kriegsende – wäre ein guter Anlass zur Änderung des Denkmalschutzgesetzes und für mehr Eigenverantwortung bei der Besichtigung von Denkmälern“, erinnert Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS), an eine entsprechende Resolution des oö. Landtages an die Bundesregierung aus dem Vorjahr.

"Ist Menschen zuzutrauen, Stiegen von Straßen zu unterscheiden"

Im vergangenen September forderten Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) "mehr Hausverstand im Gesetz" in Bezug auf die Todesstiege. "Historisch so wichtige Erinnerungsstätten sollen nicht wegen Ö-Normen oder anderer Vorschriften gesperrt werden müssen", meinte Stelzer damals.
„Es ist den Menschen zuzutrauen, Stiegen von Straßen zu unterscheiden“, spricht sich jetzt auch Kneifel für eine entsprechende Denkmalschutz-Gesetzesnovelle aus. Touristen seien in der Lage, beim Betreten historischer Denkmäler auf die Eigensicherheit zu achten.

IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel.

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