Verein fordert: "Neue Donaubrücke bis 2024"

Vorstand (von links): Josef Scheuchenegger, Karl Hasenöhrl, Leonhard Helbich-Poschacher, Johannes Hödlmayr.
  • Vorstand (von links): Josef Scheuchenegger, Karl Hasenöhrl, Leonhard Helbich-Poschacher, Johannes Hödlmayr.
  • Foto: Verein DoNeubrücke
  • hochgeladen von Michael Köck

Verein fordert schnelleren Donaubrücken-Neubau und will sich bei Vorarbeiten aktiv einbringen.

MAUTHAUSEN. 2024 Baubeginn, 2027 Fertigstellung: So lautet der Plan der Länder beim Neubau der Donaubrücke. Das geht den Unternehmern nicht schnell genug. Die Initiative "DoNeubrücke", die sich in einen Verein umwandelte, richtet einen klaren Appell an die Politik: "Die neue Donaubrücke muss 2024 fertig sein", sagt Obmann und Transportunternehmer Johannes Hödlmayr. Er verweist auf neue rechtliche Möglichkeiten, die den Prozess schneller vorantreiben könnten: Wie verkürzte UVP-Verfahren und das neue Standortsicherungsgesetz. Bei "entsprechend professioneller Abwicklung" sei eine Inbetriebnahme 2024 möglich. Wie untragbar die Situation ist, verdeutlicht Engel-Betriebsrat Josef Scheuchenegger aus Schwertberg. Termine zwischen den Standorten seien "eine Lotteriegeschichte". "Es ist wesentlich treffsicherer, einen Termin im Werk in Tschechien auszumachen, als in St. Valentin oder gar Dietach." Baustoffunternehmer und Donaupark-Eigentümer Leonhard Helbich-Poschacher sagt: "Jedes Jahr schneller ist ein gewonnenes Jahr."

Verhandlungen mit den Grundeigentümern

Durch die Vereinsgründung könne man positiv mitgestalten: "Als registrierter Verein mit mehr als 100 Mitgliedern besteht für uns die Möglichkeit, im notwendigen UVP-Verfahren Parteienstellung zu erlangen", sagt Karl Hasenöhrl aus St. Pantaleon-Erla. Neben der Beschleunigung der Verfahren spielen Verhandlungen mit Grundeigentümern eine große Rolle. Vor allem auf NÖ-Seite seien diese bisher zögerlich verlaufen. "Hier wollen wir uns als Verein aktiv einbringen", so Scheuchenegger.

Mehr Mitglieder als Ziel

Vor rund einem Jahr war die Initiative "DoNeubrücke" ins Leben gerufen worden. Das Ziel, dass rasch ein verbindlicher Neubau-Beschluss gefasst wurde, ist mittlerweile erreicht. Der überparteiliche Verein ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Arbeitnehmern, politischen Verantwortlichen und Vertretern von Vereinen. "Das Gemeinsame steht ganz oben, ist der einzige Weg zum Erfolg", sagt Mauthausens Ortschef Thomas Punkenhofer. Durch mehr Mitglieder soll der Druck auf die Politik erhöht werden (info@doneubruecke.jetzt).

Autor:

Michael Köck aus Perg

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