Unterschriftenaktion Stadttheater Grein
Gegen zu großen Umbau und Abriss des Holzbalkons

Stadttheater Grein
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GREIN. Eine Unterschriftenaktion startete jetzt die überparteiliche Initiative der "Freunde des Greiner Stadttheaters“ zur Erhaltung dieses historischen Baudenkmals. Gesammelt werden die Unterschriften mit Listen und auf
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/bewahrt-das-stadttheater-grein

Der Organisator Philipp Schreyer aus Grein: „Wir bitten um Ihre Unterschrift gegen den zu groß angelegten Umbau und den Abriss des Holzbalkons." 

1. Der Holzbalkon mit dem Stiegenaufgang muss so wie er ist erhalten bleiben oder im gleichen Stil wieder hergestellt werden. Kein modernisierter Neubau. Der behindertengerechte Zugang soll durch einen Treppenlift oder Hebelift sichergestellt werden. Dies ist mittels moderner Technik leicht möglich, die Kosten würden deutlich geringer ausfallen.
2. Die Fassade zum Stadtplatz darf keinen Vorbau erhalten. Der Eingang muss unverändert bleiben.
3. Bewahrung des Steinpflasters in der Rathausgasse.
Innen
1. Keine Veränderung der historischen Bodenniveaus
2. Kein Austausch von Türen und steinernen Türgewänden und Steinstufen sowie von historischen Holzböden.
3. Dauernde Kontrolle der Baustelle hinsichtlich Einhaltung des Denkmalschutzes.

Begründung
Das Theater von Grein ist das älteste Stadttheater im deutschsprachigen Raum.
Es ist weltweit als Einzigartigkeit bekannt und wird jährlich von rund 20.000 Touristen bestaunt.
Wohin wir Greiner auch kommen, jeder kennt unser Stadttheater.
Es ist auf der "Europäischen Straße der historischen Theater“ hoch gereiht. In jedem Donaureiseführer ist es genau beschrieben. Schiffe legen aus diesem Grund an und viele Reisegruppen kommen nur deshalb nach Grein.
Was ist bisher geschehen?
Wegen Mängel seit der Renovierung 1992 traten Klimatisierungsprobleme und oberflächliche Schäden auf. Es entstand ein Projekt zur Restaurierung des Gebäudes. Viele Fachleute wurden zugezogen und das Projekt begann immer mehr zu wachsen. Dadurch wurden immer mehr Wünsche von unterschiedlichen Personen für enorme Umbauarbeiten geweckt. So wurden viele Jahre lang viel zu große Zubauten und Einbauten diskutiert. Das alte Gebäude ist aber viel zu klein dazu.
Letztendlich kam eine Summe von 4 Millionen Euro zustande.

Mit viel Geld kann man auch viel verderben.

• sehr viele Greiner und Greinbesucher schätzen das Theater sehr und haben gegenüber dem Projekt starke Bedenken
• es erfolgte kaum eine Einbindung der Bevölkerung in die Projektentwicklung
• ein Architektenwettbewerb wurde nicht ausgeschrieben
• kritischen Stimmen aus der Bevölkerung wurde wenig Beachtung geschenkt
• die Nachbarn wurden viel zu spät von den Planungen informiert und es wurde bis heute kein Einvernehmen hergestellt. 

Was ist der wesentlichste Kritikpunkt am nun politisch knapp abgesegneten Projekt?
Der malerische Stiegenaufgang mit dem Holzbalkon soll vollständig abgerissen und ein aufdringlicher Lift errichtet werden. Der Neubau fügt sich nicht in das Gesamtbild und wird als Industriearchitektur empfunden.
Soll wieder ein Stück des historischen Greiner Stadtbildes einer angeblich unbedingt nötigen Zweckarchitektur geopfert werden? Ein freundliches Stück Alt-Grein als "Tor“ zur Altstadt wird völlig entstellt.
Ein Stück Heimat geht verloren.
Es sind Alternativen einer unauffälligen und schonenden Sanierung zu entwickeln. Wir wissen, dass dies möglich ist.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Philipp Schreyer, MA aus Grein

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