02.11.2016, 08:44 Uhr

Fehlende Kommunikation als Grund für Verzögerung

Ennsdorfs Bürgermeister Alfred Buchberger (Foto: BRS)
ENNSDORF. Eine zu späte Abstimmung mit dem Land Niederösterreich stellt für Ennsdorfs Bürgermeister Alfred Buchberger einen weiteren Risikofaktor im Hinblick auf den geplanten Baubeginn dar.

Wie realistisch ist für Sie der Baubeginn in fünf Jahren?
Buchberger: Dies ist nur dann realistisch, wenn wirklich alle Betroffenen (Grundeigentümer, Anrainer, Länderinteressen) vor allem hinsichtlich der Trasse und der damit verbundenen Grundaufbringung zustimmen und keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist.

Welche Brückenvariante würden Sie bevorzugen?
Buchberger: Ein Neubau im Bereich des Bestands ohne oder mit wenig Fremdgrundinanspruchnahme wäre sicher die rascheste Lösung. Bei dieser Variante muss jedoch meiner Meinung nach eine Lösung für eine Verkehrsentflechtung in Mauthausen mitüberlegt werden.

Wann muss für Sie die Abstimmung mit dem Land Niederösterreich erfolgen?
Buchberger: Eine Abstimmung bzw. eine Übereinstimmung mit dem Land Niederösterreich muss es vor Beginn aller weiteren Schritte geben, da bereits im Trassenverordnungsverfahren auf niederösterreichischer Seite eine gemeinsame Linie notwendig ist.

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