08.10.2014, 20:30 Uhr

Bildungskarenz zum Studienabschluss

Maximilian und Marie mit ihrem Papa Thomas Huber.

Nach berufsbegleitendem Studium nahm sich Thomas Huber für den Endspurt ein Jahr Auszeit.

MAUTHAUSEN. Die Bildungskarenz bietet die Möglichkeit, sich bis zu einem Jahr von der Arbeit freistellen zu lassen und sich der Weiterbildung zu widmen, ohne dabei den Arbeitsplatz zu verlieren. Auch Thomas Huber nützte die Gelegenheit. Einen Großteil des Studiums Bauingenieurwesen hatte er bereits berufsbegleitend absolviert. „Das war wirklich sehr, sehr hart, denn als Bauleiter ist man ohnehin schon sehr viel unterwegs und dann noch das Studium, das war extrem belastend. Meine Frau Christine und meine Kinder Marie und Maximilian haben in der Zeit sehr wenig von mir gehabt“, sagt der heute 33-jährige, mittlerweile dreifache Familienvater. Um die Zeit zu entschärfen, hat er sich für das letzte Studienjahr Bildungskarenz genommen. „Meine Frau hat, um den finanziellen Ausfall etwas abzufangen, einen Halbtagsjob angenommen und ich machte zu Hause neben dem Lernen und den Prüfungen einen Teil der Hausarbeit“, erzählt er lachend. Seine Meinung über „das bisschen Haushalt“ hat das grundlegend geändert. Die Erfahrung, dass er mehr Zeit mit seinen Kindern verbringen konnte, wertet er heute als besonders positiv.
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