„Die Weitmoser und ihr Edelmetallbergbau in den Hohen Tauern“ 

GASTEIN (rau).Im passenden Rahmen des historischen Bad Hofgasteiner Weitmoserschlössels präsentierte der Gasteiner Historiker Prof. Dr. Fritz Gruber sein jüngstes Buch „Die Weitmoser und ihr Edelmetallbergbau in den Hohen Tauern“. Er verfasste nicht ein x-beliebiges Heimatkundebuch, sondern eine seriöse, aber allgemein verständliche wissenschaftliche Arbeit im Umfang von ca. 450 Seiten mit zahlreichen Bildern. Christoff Weitmoser war der größte Salzburger Privatunternehmer im 16. Jahrhundert und der mit Abstand größte Goldproduzent im deutschen Sprachraum. Der Wert der Gastein-Rauriser Edelmetallbergbaue übertraf jene aller Edelmetallbergbaue des deutschen Sprachraums, in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts auch die von Schwaz in Tirol (Silber), von Sachsen und der Slowakei. Weitmosers Umsätze gingen – umgerechnet – in die zig-Millionen Euro. Er war durch drei Jahrzehnte ständiger Darlehensgeber für Erzherzog Ferdinand I. und damit indirekt des Kaisers, der ja sein Bruder war. All das sind Fakten, die für die Salzburger Wirtschaftsgeschichte bedeutend und weitgehend unbekannt sind, sie sind zum allergrößten Teil völlig neu und noch nie publiziert. Die Via Aurea produziert dieses neue Buch im Eigenverlag, allerdings mit freundlicher Unterstützung des Landes Salzburg, des Rotary-Clubs Bad Gastein und der Familie Scharfetter, Weitmoserschloss.
Foto: Konrad Rauscher
Historiker Dr. Fritz Gruber (r.)und Via Aurea Obmann Walter Wihart freuten sich über viele Gäste bei der Buchpräsentation.

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