St. Johann bekommt kein neues Möbelhaus

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ST. JOHANN (ap). Nach dem Aus für die Errichtungspläne eines Möbelhauses in St. Johann kritisiert die Gewerkschaft massiv die Raumordnungspolitik des Landes. "In St. Johann hat Lutz bereits aufgegeben – eine Millioneninvestition wird daher wohl wo anders stattfinden, ebenso werden die Arbeitsplätze wo anders geschaffen. Das ist für den Pongau sehr schade“, teilt Gerald Forcher mit.
Befürchtung groß, dass nach Lutz auch weitere Investitionen wo anders getätigt werden
„Das Designer-Outletcenter brachte bislang über 100 Firmen nach Salzburg, beschäftigt mittlerweile 800 Menschen, möchte sich weiterentwickeln und braucht eine Zukunftsperspektive. Eine solche wäre das Projekt des Recyclings der seit langem leer-stehenden Megabaumax-Halle in Wals-Siezenheim, wo hunderte Salzburgerinnen und Salzburger Arbeit finden könnten. Selbst mit grünen Argumenten wie Verkehrsanbindung oder Investitionen in den Umweltschutz, blitzten die Outlet-Vertreter ab. Wir befürchten ähnliches wie bei Lutz in St. Johann – dass nämlich die Entscheidung getroffen wird sich nicht länger frotzeln zu lassen und in einer anderen Region zu investieren. Die Auswirkungen für Salzburg wären fatal“, warnt Regionalgeschäftsführer Gerald Forcher“.
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