06.11.2017, 11:52 Uhr

Neue Kunstwerke an den Wänden der Gynäkologie

Die Künstlerfamilie mit ihren Werken. Im Hintergrund ein Bild der drei Zinnen in Südtirol von Arno Seiss. Sein Sohn Manuel zeigt das Bild "Hintersee".
Schwarzach (ah). Am 3. November 2017 wurde die Ausstellung „Fantastische Welten“ in der Galerie an der Gynäkologischen Abteilung im Kardinal Schwarzenberg Klinikum eröffnet. OA Dr. Arno Seiss, Anästhesist im Klinikum, präsentierte gemeinsam mit dem Künstlerpaar Eva Maria Gossenreiter und Manuel Seiss seine Werke.
Nach einigen Ausstellungen stellt Arno Seiss nun zum vierten Mal im Klinikum aus. Seiss wurde auf seinen Reisen durch Südtirol und Kanada zu seinen Werken inspiriert. Spannend für ihn ist die Abbildung dreidimensionaler Landschaften und Bergmassive auf dem zweidimensionalen Medium der Leinwand sowie das Spiel mit Licht und Schatten. Die Abstraktion stand in den vergangenen Jahren im Vordergrund. Etliche Impressionen durch Reisen und Ausflügen führten ihn jedoch in letzter Zeit wieder zurück zur naturalistischen Darstellung von Landschaften.
Sohn Manuel malt Acryl auf Leinwand, teilweise ergänzt mit goldenem Schlagmetall. Wichtig für ihn ist das Zusammenspiel zwischen Struktur, Farbharmonie und räumlicher Tiefe. So fängt er Landschaften und Atmosphären ein. Schon in der Kindheit entstand durch seinen Großvater, Prof. Gustav Seiss, der Kontakt zur Malerei.

Eva Maria Gossenreiter verwendet die Suminagashi Technik. Die "Schwimmende Tinte" ist eine aus Japan stammende Technik, bei der die Farbe (Tinte oder Acrylat) auf ein Wasserbad aufgebracht wird. Man erhält einen Abdruck der auf der Wasseroberfläche schwimmenden Pigmente, indem das Papier ins Wasser gelegt bzw. eingetaucht wird. „Inspiriert zu der Technik hat mich die Möglichkeit feine abstrakte Werke zu schaffen, die Stimmungen oder Eindrücke einfangen.“ so Gossenreiter. Themen dieser Ausstellung sind stilisierte Tiere, abstrakte Landschaften und „Schwimmende Tinte“.

Für die musikalische Umrahmung sorgten wieder die „Swinging Colors“. Es war ein schöner, gut besuchter und stimmungsvoller Abend.

Die Werke sind bis 31. Jänner 2018 zu sehen.
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