Pressbaumer will Traditionsverein Vienna retten

Mario Herzog ist einer von vier Vizepräsidenten der Vienna
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  • Mario Herzog ist einer von vier Vizepräsidenten der Vienna
  • Foto: Stephan Doleschal
  • hochgeladen von Thomas Prager

Am 31. Mai findet die entscheidende Tagsatzung im Insolvenzverfahren der Vienna statt. Werden sie dort eine Einigung mit den Gläubigern finden?
HERZOG:
Ich bin sehr optimistisch. Wir müssen noch hart arbeiten, aber die Signale, die wir aus der Insolvenzverwaltung bekommen, sind positiv. Bis 14. Mai wollen wir in einer Crowdfunding Kampagne auf www.ibelieveinyou.at noch 35.000 Euro sammeln. Als Gegenleistung gibt es dabei unter anderem einen gemeinsamen Spielbesuch mit Andreas Herzog oder Trikots von Jürgen Macho.

Wie engagieren Sie sich?
Ich mache die interne und externe Kommunikation mit Sponsoren und Partnern. Das ist eine Herzensangelegenheit. Ich bin in Döbling aufgewachsen und als Kind schon in der Naturarena Hohe Warte gesessen - dort wo wir jetzt im Regen stehen, weil das Dach morsch ist. Hier versagt die Politik völlig. Eine solche erhaltenswürdige Spielstätte sollte die Gemeinde Wien eigentlich sanieren. Dennoch ist es eine geile Herausforderung. Die Unterstützung unserer Fans ist unglaublich.

Welche Ziele haben Sie noch mit der Vienna?
Wir arbeiten schon an der Finanzierung der nächsten Saison. Dafür wollen wir möglichst viele kleine Sponsoren und Mitglieder finden. Schade ist, dass wir wegen der Insolvenz heuer als Meister nicht aufsteigen dürfen. Nun hoffen wir, dass wir zumindest nicht absteigen müssen. Dann könnten wir unser Team zusammenhalten und bleiben für Sponsoren aus ganz Ost-Österreich interessant.

Mario Herzog ist einer von vier Vizepräsidenten der Vienna
Autor:

Thomas Prager aus Purkersdorf

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