Purkersdorfer Sportler
Sein Traum von Olympia 2028 - der Kampf für Los Angeles
- Nico Schaller während des Sprunges
- Foto: GEPA-Pictures
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Die nächsten Olympischen Sommerspiele finden 2028 in Los Angeles, USA, statt. Dieses Event ist für viele Athletinnen und Athleten das Größte, was sie in ihrer Karriere erreichen können - und so ist das auch im Turmspringen.
PURKERSDORF. Der Turmspringer Nikolaj Felix Schaller, kurz Nico Schaller, hat einen Traum: einmal bei den Olympischen Sommerspielen dabei sein - als Athlet. Und daran arbeitet er akribisch: an vier Tagen in der Woche hat er Training, zig nationale und internationale Wettkämpfe im Jahr, gescheiterte Qualifikationen und Verletzungen schlagen ihn immer wieder zurück. Warum er dennoch nicht aufgibt, erzählt er "MeinBezirk".
- Der Purkersdorfer will noch weit kommen
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"Die letzten zwei Jahre waren schon ziemlich verrückt", meint Schaller und spricht dabei seine vielen Höhen und Tiefen in diesem Zeitraum an. Im Jahr 2024 nahm er an der Qualifikation für die Olympia 2024 in Paris teil. Diese scheiterte knapp: 14 Punkte mehr und er hätte sich qualifiziert. Zur Relation: bei einem guten Sprung bekommt man an die 70 Punkte. Die Enttäuschung war groß. Doch nur ein paar Monate später folgte sein bisher größter Erfolg: der sechste Platz bei der Europameisterschaft in Belgrad - und das in der olympischen Disziplin vom Dreimeter Brett.
Klares Ziel vor Augen
Doch dann wieder ein Rückschlag. Eine lang andauernde Rückenverletzung setzte ihn mehr oder weniger die komplette vergangene Saison außer Gefecht. Derzeit befindet sich der Purkersdorfer ziemlich am Ende seiner Wiederaufbauphase: "Zurzeit ist eine sehr trainingsintensive Phase. Das ist auch der nicht so lustige Teil am Sport, weil ich nur trainiere und keine Wettkämpfe habe." Das kurzfristige Ziel ist klar: so schnell wie es geht zurückzukommen auf das Niveau vor der EM in Belgrad. Die nächste EM ist 2026 im Sommer, die nächste Weltmeisterschaft dann 2027. Die WM ist für Schaller gleichzeitig auch die erste Chance, sich für die Olympia 2028 in Los Angeles zu qualifizieren. Die zweite Chance ist ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen.
- Ein sportlicher Typ am Absprung
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Generell blickt Schaller zuversichtlich in die Zukunft: "Im Grunde hatte ich die Olympischen Spiele im Kopf als ich zwölf Jahre alt war und diesen Sport begonnen habe. Auf das ist unser Trainingsplan und der Plan meines Trainers ausgelegt."
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