Sicher in die Schule
Tullnerbach setzt auf mehr Verkehrssicherheit
- Der Bürgermeister von Tullnerbach, Paul Porteder, vor dem neuen Zebrastreifen beim Gemeindeamt.
- Foto: VP Tullnerbach
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Pünktlich zum Schulbeginn gibt es einen neuen Schutzweg im Ortszentrum von Tullnerbach, mehr Verkehrssicherheit bei der Bushaltestelle im Irenental und neue Radabstellanlage. Die Sanierung der Unteren Lawieserstraße befindet sich in Planung.
TULLNERBACH. Mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger, bessere Bedingungen für Kinder und eine alltagstaugliche Verbindung unterschiedlicher Mobilitätsformen. Das möchte die Marktgemeinde Tullnerbach den aktuellen Infrastruktur-Projekten ermöglichen. "Verkehrssicherheit ist mehr als eine einzelne große Maßnahme. Es sind viele konkrete Verbesserungen an neuralgischen Punkten, die gemeinsam einen Unterschied machen", sagt Bürgermeister Paul Porteder dazu.
Neuer Zebrastreifen im Ortszentrum
Ein wesentliches Projekt ist der neue Schutzweg im Bereich des Gemeindeamtes und Kindergartens. Umfangreiche Gespräche, Gutachten und Abstimmungen mit den zuständigen Behörden waren dafür nötig. Der Standort wurde bewusst dort gewählt, wo täglich viele Kinder, Familien sowie Fußgängerinnen und Fußgänger unterwegs sind.
- Sicheres Überqueren der Straße ermöglicht durch den neuen Schutzweg.
- Foto: VP Tullnerbach
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Eine Beibehaltung des bisherigen Schutzweges bei der Firma Zoubek zusätzlich zum neuen Übergang ist aufgrund der kurzen Distanz und der behördlichen Vorgaben nicht möglich, wie es von der Gemeinde heißt. Gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft wurde daher der aus Sicht der Verkehrssicherheit geeignete Standort festgelegt.
Mehr Sicherheit bei der Bushaltestelle im Irenental
Auch bei der Bushaltestelle im Bereich der Pfarrkirche im Irenental wurde die Verkehrssituation verbessert. Eltern hatten wiederholt auf gefährliche Überholmanöver und die unübersichtliche Situation aufgrund der Kurve davor und im Kreuzungsbereich hingewiesen.
- Eine Sperrlinie verhindert jetzt das Überholen im Kreuzungsbereich bei der Bushaltestelle im Irenental.
- Foto: VP Tullnerbach
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Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und der Bezirkshauptmannschaft wurde eine Lösung erarbeitet: Eine Sperrlinie verhindert nun das Überholen im Kreuzungsbereich und soll damit auch das Queren der Straße sicherer machen. Die Ein- und Ausfahrt in die Brettwieserstraße bleibt weiterhin möglich.
Neuer Radständer
Ein weiterer, kleinerer Baustein wurde an der Hauptstraße bei der Einfahrt zum Norbertinum fertiggestellt. Direkt bei der Bushaltestelle steht jetzt ein neuer Radständer.
- Die neuen Radständer beim Nobertinum.
- Foto: VP Tullnerbach
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Damit soll es einfacher werden, kurze Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen und anschließend auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Gemeinde sieht solche Verknüpfungen als wichtigen Teil einer alltagstauglichen Mobilität.
Für Bürgermeister Paul Porteder zeigen die Projekte eine klare Richtung: "Wir haben uns vorgenommen, die Infrastruktur und Verkehrssicherheit in Tullnerbach konsequent zu verbessern. Manches braucht länger als gedacht, aber wir arbeiten die Themen Schritt für Schritt ab, vom einzelnen Radständer über Zebrastreifen und konkrete Sicherheitsmaßnahmen bis hin zu großen Straßensanierungen."
Untere Lawieserstraße: Sanierung wird vorbereitet
Während diese Maßnahmen bereits umgesetzt sind, befindet sich ein deutlich größeres Infrastruktur-Projekt noch in der Planung: die Sanierung der Unteren Lawieserstraße. Bürgermeister Paul Porteder, GGR Alexander Oswald, Vorsitzender des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Energie und Bau, und Wolfgang Voglauer vom Planungsbüro IKW ZT-GmbH haben die gesamte Straße gemeinsam begangen. Dabei wurden unter anderem Kurvenradien für Busse, Parkmöglichkeiten, Grünstreifen, Einfahrten sowie bestehende Straßenlaternen und Hydranten analysiert. Auch hier steht die Verkehrssicherheit im Mittelpunkt.
Gleichzeitig sollen bei der Planung die Anforderungen der Anrainerinnen und Anrainer möglichst gut berücksichtigt werden. Ein erster Informationsabend mit rund 25 Anrainern fand bereits statt. Ein zweiter folgt noch bis Mitte September
Aktuell läuft die Ausschreibungsphase. Zehn Firmen haben ihr Angebote schon abgegeben. Erste kleinere Bauarbeiten zur Sanierung der Unteren Lawieserstraße werden noch 2026 umgesetzt, die wesentlichen Bauarbeiten werden - wetterabhängig - von März bis ca. August 2027 erfolgen.
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