17.08.2016, 15:25 Uhr

Alles für unsere "Wuffi's"

Gabriele Robl setzte sich für die Hundezone in Pressbaum ein, sie und ihre Hunde "XY" und "XY" sind zufrieden. (Foto: Waculik)

Herrchen und Frauchen sind mit den Gassi-Routen zufrieden, doch die Hundesteuern sind umstritten.

REGION PURKERSDORF. Viele Hunde – große, kleine, braune und weiße – kann man frühmorgens beim Gassi-gehen mit ihren Herrchen und Frauchen beobachten. Die Hunde scheinen glücklich, doch sind das auch ihre Besitzer? Die Bezirksblätter fragten nach.

Spielen, toben und quatschen

Erst vor einem Jahr setzte sich Gabriele Robl für die Hundeauslaufzone in Pressbaum ein: "Leider wurde aus der Zone nichts, ich würde mir sehr wünschen, dass das noch was wird. Momentan geh' ich mit meinem Hund im Wald sparzieren, da muss man vorischtig sein wegen den Jägern."
"Ich geh' mit Charly durch unsere Gasse ein Stück in den Wald, das reicht vollkommen", so Sophia Trenker. Der Pressbaumer Gerhard Doppler, welcher mit seinem Labrador "Norris" unterwegs ist, meint: "Wir sind viel im Wald unterwegs, aber er spielt so gerne mit anderen Hunden. In einer Zone könnte er das tun." Weitere Verbesserungen würde auch die Rekawinklerin Andrea Griemann sehen: "mehr Ständer für Kot-Sackerl, weil die abends meist schon leer sind" wünschen. Pressbaums Vizebürgermeister Alfred Gruber kennt zwar den Ruf der Bevölkerung, doch gibt's bei der Umsetzung Probleme: "Wir haben momentan kein Grundstück, welches zentrumsnahe genug ist." Er sparziert mit seinem Münsterländer "Rocky" tagtäglich an der Leine durch den Wald.

Umstrittene Steuer

Brigitte Pariasek äußerte zwar auch diesen Wunsch, würde sich aber auch über eine Verringerung der Hundesteuer freuen, so erzählt die Purkersdorferin: "Ich muss für meinen Chihuahua 37 Euro jährlich bezahlen. Ich möchte nicht gierig erscheinen, aber für einen kleinen Hund finde ich das viel." Eine Idee zur Verbesserung wäre ihrerseits "wenn man den Betrag nach Größe, oder Rasse des Hundes festlegt."
Bürgermeister Karl Schlögl aus Purkersdorf klärt auf: "Jeder Gemeinde obliegt, wieviel Hundesteuer sie verlangt. Die Hundesteuer an Größe oder Rasse zu orientieren, wäre durch den erhöhten Verwaltungsaufwand unmöglich. Allerdings muss man auch sagen, dass die Einnahmen nicht die Kosten, wie Gacki-Sackerl oder Reinigung decken."

Zur Sache:

Die jährlichen Hundeabgaben der Gemeinden des Teilbezirkes Purkersdorf im Überblick. Die Angaben sind nach "Hund / Hund mit Gefährdungspotenzial" gegliedert:

Purkersdorf: 37 Euro / 100 Euro
Gablitz: 30 Euro / 65,40 Euro
Mauerbach: 33 Euro / 66 Euro
Pressbaum: 40 Euro / 100 Euro
Tullnerbach: 30 Euro / 90 Euro
Wolfsgraben: 40 Euro / 70 Euro
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