Gesundheitsprävention im Bereich der Inneren Medizin

Referent Bernhard Schrett (rechts).

Mini Med-Vortrag: ,,Wirkliche Gesundheit bis ins hohe Alter ist kein Zufall''.
BREITENWANG. In der Gegenwart etwas unternehmen um unerwünschte Folgen in der Zukunft zu vermeiden. Doch wie können wir Krankheiten vorbeugen und Risikofaktoren vermeiden? Bernhard Schrett gab einen interessanten und verständlichen Einblick in die Gesundheitspräventation der Inneren Medizin im Veranstaltungszentrum Breitenwang.

Die häufigsten Krebsarten
Bei den Frauen ist der Brustkrebs gefolgt vom Darmkrebs und Lungenkrebs die häufigste Krebsform. Bei den Männern ist der Prostatakrebs der meist auftretende Krebs sowie Lungen und Darmkrebs. Ganze 6% der Bevölkerung, also jeder 17. leidet an Darmkrebs. Diese Krebsart kann jedoch 7 -10 Jahre im Darm heranwachsen bis man feststellt dass etwas nicht stimmt. Die Erkennung von Darmpolypen und ihre Beseitigung (Polypektomie) verhindert das Entstehen von Darmkrebs bis zu 90 Prozent. Bei früher Diagnose ist Darmkrebs sehr gut heilbar. Die Darmspiegelung ist die sicherste Methode, um den gesamten Dickdarm zu beurteilen. Außerdem können dabei entdeckte Polypen mittels einer Schlinge und/oder Strom abgetragen werden. Diese Untersuchung kann ambulant durchgeführt werden und ist unter kurzer Betäubung nahezu schmerzfrei möglich. Ihre Durchführung wird ab dem 50. Lebensjahr alle sieben bis zehn Jahre empfohlen. Risikogruppen von Darmkrebs sind zum Beispiel Verwandte 1. Grades von Patienten mit Darmkrebs. Wenn zB. die Mutter mit 56 Jahren an Darmkrebs erkrankt, muss der Sohn oder die Tochter mit 46 Jahre zur ersten Darmspiegelung.

Herzkreislauferkrankungen
Im Herzkreislaufsysthem sind die meisten Erkrankungen der Schlaganfall sowie die Herzkranzgefäßerkrankungen. Blutdruck ist der Druck im Blutgefäßsystem, der für den Blutfluss sorgt (ähnlich dem Wasserdruck in der Leitung: ohne ihn fließt kein Wasser aus dem Hahn). Aufrechterhalten wird der Blutdruck durch die Pumpfunktion des Herzens und den Widerstand im Blutgefäßsystem. Ist das Herz zu schwach, dann reicht der Blutdruck nicht mehr für die dem Körper abgeforderten Leistungen (z. B. Treppensteigen) aus. Wenn das Herz kräftig genug ist, wird der Blutdruck so stark erhöht bis die Organe und das Gewebe des Körpers den Anforderungen gemäß mit Blut versorgt werden. Wichtige Organe die unbedingt ausreichend durchblutet werden müssen sind das Gehirn, das Herz und die Nieren. Es kann daher bei Bluthochdruck zum Herzinfarkt, Schlaganfall bis hin zur Erblindung der Augen führen. Vorbeugung bei Bluthochdruck ist Bewegung und Sport, da es hier zur Senkung des Blutdrucks führt. Der normale Blutdruck liegt bei 120 - 80 wo es sich hingegen bei einem Messwert von 140-90 schon um Bluthochdruck handelt. Blutdruck sollte man ab dem 30 Lebensjahr 1 mal Jährlich untersuchen lassen. 

Leben wir wirklich Gesund?
Im 21. Jahrhundert sind die meisten Krankheiten ausschlaggebend von zu wenig Bewegung/Sport. Doch wie viel Bewegung ist gesund? Ca. 30. Minuten am Tag sollte man sich so bewegen, dass man leicht außer Atem und ins schwitzen kommt. 20 min Joggen oder 75 min Gehen pro Tag reduziert die Sterblichkeit um 30%. Die gesundheitliche Auswirkung durch die Bewegung verringert das Schlaganfall Risiko um -50%, Darmkrebs um -40% sowie Brustkrebs und natürlich auch Übergewicht und Fettleibichkeit. Jeder Mensch weiß wie ungesund das Rauchen, Alkohol und die fehlende Bewegung ist. Doch oft ändert man seinen Lebensstil nur langsam oder erst wenn es gar schon zu spät ist. Darmkrebs, Herzkreislauferkrankungen sowie andere Krebsarten und Erkrankungen kann man schon mit einer gesunden Ernährung und einem besseren Lebensstiel    ( Rauchen aufhören, Sport machen,...) vorbeugen. Gesunde Mahlzeiten wie Gemüse, Volkornprodukte sowie mindestens einmal die Woche eine Fischmahlzeit senken den Cholesterin und verbessern den Lebensstil. Weitere Informationen zum Thema auf www.minimed.at

Autor:

Filomena Ausserhofer aus Reutte

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