Erfolgreiche Bilanz
MINT-Angebote begeisterten über 1.000 Schüler in einem Jahr
- Beim ersten Außerferner MINT-Netzwerktreffen im Werkhaus Reutte standen die erfolgreiche Bilanz des ersten Schuljahres und der Austausch zwischen Schulen und regionalen Unternehmen im Mittelpunkt.
- Foto: Mathias Starzer
- hochgeladen von Evelyn Hartman
Das Werkhaus Reutte zieht eine erfolgreiche Bilanz des ersten MINT-Schuljahres: Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler wurden mit Technik und Naturwissenschaften vertraut gemacht. Beim ersten MINT-Netzwerktreffen tauschten sich Schulen und regionale Unternehmen über die Weiterentwicklung des Angebots aus.
REUTTE (red). Von Oktober 2025 bis Juli 2026 organisierte das Werkhaus 82 Veranstaltungen mit insgesamt 179 Unterrichtseinheiten. Dabei wurden 1.071 Schülerinnen und Schüler an 24 Schulen im Außerfern erreicht. Die Themen reichten von Licht und Farbe über Strom, Hydraulik und Astronomie bis hin zu Coding und digitaler Gestaltung. Die Angebote fanden direkt an den Schulen sowie im Werkhaus statt.
Große Nachfrage
Bis Weihnachten sind bereits alle verfügbaren Unterrichtstermine ausgebucht. Statt der ursprünglich geplanten 216 Unterrichtseinheiten werden bis Jahresende voraussichtlich knapp 230 durchgeführt.
Technik früh erlebbar machen
Ziel des Werkhauses ist es, das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) möglichst früh zu wecken. Das Angebot reicht von spielerischen Experimenten im Kindergarten bis zu Workshops für Schülerinnen und Schüler. Neue MINT-Themenkoffer ermöglichen es Schulen zudem, Inhalte eigenständig zu vertiefen. Ergänzend werden Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen angeboten.
Austausch mit der Wirtschaft
Beim ersten Netzwerktreffen Anfang Oktober standen neben einem praxisnahen Workshop und der Vorstellung der Themenkoffer vor allem die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen im Mittelpunkt. Vertreter der Elektrizitätswerke Reutte, der Plansee Group, Multivac, Schretter & Cie. und des Autohauses Schweiger diskutierten gemeinsam mit den Schulen über wichtige Fähigkeiten für die spätere Ausbildung und Möglichkeiten, technische Lehrberufe sichtbarer zu machen.
Gemeinsam in die Zukunft
Das Werkhaus-Team betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir sind unglaublich stolz darauf, was wir im ersten Jahr gemeinsam mit den Schulen erreichen konnten. Besonders freut uns, dass auch die regionalen Unternehmen so großes Interesse an der frühen MINT-Bildung zeigen." Kinder sollten nicht erst bei der Berufswahl, sondern bereits dann erreicht werden, wenn ihre Neugier geweckt wird. Der Austausch soll künftig fortgesetzt werden, um die MINT-Bildung im Außerfern gemeinsam weiterzuentwickeln.
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