Erlebnis der besonderen Art
Sonnwendfeuer in der Zugspitz Arena lassen Berge glühen
- Beeindruckend: Die Sonnwendfeuer in der Tiroler Zugspitz Arena muss man gesehen haben.
- Foto: Archiv: MeinBezirk/Günther Reichel
- hochgeladen von Günther Reichel
Am 20. Juni ist es wieder so weit: Im Rahmen der Bergfeuer zur Sommersonnwende darf man sich auf faszinierende Flammenkunst freuen. Dahinter steckt eine riesige Herausforderung.
EHRWALD. Rund um den längsten Tag des Jahres rückt in der Tiroler Zugspitz Arena ein Ereignis in den Mittelpunkt: Die traditionellen Sonnwendfeuer verwandeln die Bergwelt rund um Ehrwald, Lermoos und Biberwier alljährlich in ein eindrucksvolles Lichtermeer.
Termin: Samstag, 20. Juni ab 22 Uhr
Heuer wird dieses kulturhistorische Highlight am Samstag, dem 20. Juni 2026, ab 22 Uhr über die Bühne gehen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
Mit kunstvoll arrangierten Feuermotiven, die sich über die Hänge der umliegenden Berge ziehen, wird sich einmal mehr zeigen, wie lebendige Tradition in der Region gelebt wird. Über Generationen hinweg wurde dieses Brauchtum weitergegeben, das seit 2010 sogar als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt ist. Für rund zwei Stunden entsteht so ein Schauspiel, das Besucher wie Einheimische gleichermaßen in seinen Bann zieht.
Großer Aufwand im Hintergrund
Die organisatorischen Herausforderungen dahinter sind enorm. Es ist eine wahre Kunst, die Feuerstellen auf den steilen, teils felsigen Bergflanken richtig einzumessen und die Feuer dann zeitgerecht zu entzünden. Die aktiven Gruppen haben aber große Erfahrung und zaubern jährlich wahre Kunstwerke auf die Berge der Zugspitz Arena.
Der Besucherandrang ist riesig
Das hat sich natürlich herumgesprochen und so pilgern jährlich tausende Besucher aus nah und fern in die Region, um das Lichtermeer zu genießen. Die Folge: Besucher müssen am Abend des Sonnwendfeuers mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen und entsprechend langen Verzögerungen rechnen. Die Verantwortlichen weisen daher eindringlich darauf hin, frühzeitig anzureisen. Um den Verkehr besser zu regulieren, tritt ab 19 Uhr eine temporäre Verkehrsregelung in Kraft, die den Verkehrsfluss in den betroffenen Bereichen steuern soll.
Das ist zu beachten
Auch beim Parken gilt es, klare Vorgaben zu beachten: Fahrzeuge dürfen ausschließlich auf ausgewiesenen und offiziell freigegebenen Parkplätzen abgestellt werden. Das Blockieren von Zufahrten und wichtigen Verkehrswegen ist ebenso untersagt wie das Parken auf landwirtschaftlichen Flächen – hier wird ausdrücklich um Rücksichtnahme gebeten. Besser ist es, nicht mit dem eigenen Auto anzureisen. In der Region gibt es alternativ einen Shuttledienst.
Den besten Blick hat man vom Moos aus
Einen besonders guten Blick auf die Berfeuer haben die Besucher vom Moos aus. Von hier eröffnet sich ein weiter Blick auf die umliegenden Berghänge – ideal, um die filigranen Feuerbilder in ihrer ganzen Dimension zu bewundern.
Ersatztermin
Sollte das Wetter dem geplanten Termin einen Strich durch die Rechnung machen, ist bereits vorgesorgt: Als Ersatztermin wurde der 27. Juni 2026 angesetzt. Für den ursprünglichen Termin wird im Falle einer Verschiebung im Zugspitzsaal Ehrwald ein alternatives Abendprogramm geboten.
Weitere Informationen finden Sie unter zugspitzarena.com/bergfeuer
Besser informiert
Weitere Informationen aus dem Bezirk Reutte finden Sie unter www.meinbezirk.at
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