Ceratizit erfüllt alle Sicherheitsanforderungen

BREITENWANG. Die Ceratizit Austria GmbH muss keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen ergreifen, um die Anforderungen aus der Industrieunfallverordnung zu erfüllen. Die Neueinstufung der bei Ceratizit gelagerten und verarbeiteten Pulver hat keine Auswirkungen auf Anrainer und Umwelt.

Dies machte Peter Fink, Geschäftsführer der Ceratizit Austria GmbH bei einer Gemeinderatssitzung in Breitenwang deutlich. Zudem wurden die direkten Anrainer informiert.

Die Industrieunfallverordnung soll für erhöhte Sicherheit in der Umgebung von Firmen sorgen, die gefährliche Stoffe herstellen oder gewisse Mengen davon auf ihrem Betriebsgelände lagern. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, Betriebsunfälle zu verhüten sowie Auswirkungen etwaiger Unfälle zu begrenzen.

Peter Fink betonte, dass sich an der Art und Weise, wie die CERATIZIT Austria produziert, seit über 80 Jahren praktisch nichts verändert hat. Neu sei lediglich die Einstufung und Bewertung des Betriebs aufgrund der Industrieunfallverordnung. Die Neueinstufung erfordert striktere Vorgaben für Betriebsinspektionen, verstärkte Informationspflichten und neue Regelungen, was die Sicherheitsabstände rund um die gelagerten und verarbeiteten Stoffe anlangt.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung machte Peter Fink deutlich, dass es selbst bei einem Störfall keine Auswirkungen auf Anrainer oder Umwelt gäbe. „Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv mit dem neuen Regelwerk auseinandergesetzt. Demnach überschreiten einzig die Mengen von Kobalt und kobalthaltigem Hartmetallpulver – es wird für die Werkzeugfertigung benötigt – den in der Gewerbeordnung genannten Mengenschwellenwert“, so Fink. Hier habe das Unternehmen jedoch seit jeher umfassende Vorkehrungen getroffen, daher müssten keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen getroffen werden.

„Wir kooperieren in Sicherheitsfragen eng mit der Gemeinde Breitenwang, der Bezirkshauptmannschaft und dem Land Tirol und aktualisieren unsere Sicherheitspläne laufend“, so Peter Fink.

Breitenwangs Bürgermeister Hanspeter Wagner erklärte: „Die Geschäftsführung der Ceratizit Austria hat überzeugend dargelegt, dass es durch die Regelungen aus der Industrieunfallverordnung keine Auswirkungen auf die Werksumgebung und die Gemeinde gibt.“

Die Aktivitäten von Plansee am Standort Breitenwang/Reutte sind nicht von der Industrieunfallverordnung betroffen.

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