21.09.2014, 11:06 Uhr

Besucherrekord in der Alpentherme

Betriebsleiter Sebastian Heckenmüller, Bgm. Luis Oberer und Thomas Eichhorn von der Betreibergesellschaft sind zufrieden.

In Reutte freut man sich: Im August wurden über 25.000 Besucher gezählt!

REUTTE (rei). Dieser Sommer war kein guter. Viele werden das so sehen. Doch das unbeständige und sehr feuchte Wetter hatte in gewissen Bereichen auch Vorteile. Zu den Nutznießern zählt zweifelsohne die Alpentherme Ehrenberg. Die registrierte im August 25.552 Besucher. Ein neuer Rekord! Durchschnittlich 824 Personen kamen täglich in die Wellness-Oase.
„Im Vergleich zum August 2013 ist das ein Plus von 44 Prozent“, freut sich Bgm. Luis Oberer. Das Wetter trug bestimmt dazu bei, dass die Besucherzahlen dermaßen nach oben gegangen sind. Betrachtet man aber auch das Gesamt-Zwischenergebnis von Jänner bis Ende August 2014, so zeigt sich, dass die Alpentherme offenbar immer beliebter wird. Die Steigerungsrate in den ersten acht Monaten des Jahre gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013 beträgt immerhin 23 Prozent. „Derzeit ist das Betriebsergebnis positiv. Wir wissen natürlich nicht, wie sich die Besucherzahlen weiter entwickeln, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass es weiter nach oben geht!“, sagt Oberer.

Gästekarte sehr wichtig

Ein weiterer Faktor für die gute Auslastung ist die Gästekarte. Wer diese hat, darf täglich zwei Stunden in die Therme, ohne dafür zahlen zu müssen. „Gratis ist das aber natürlich nicht! Der Tourismusverband muss dafür sieben Euro pro Karte zahlen. Das erforderliche Geld wird über die Kurtaxe eingenommen. Dank der 'solidarischen Finanzierung‘ ist diese Lösung möglich. Davon profitiert nicht nur der TVB bzw. dessen Mitglieder, der Alpentherme bringt das die erforderliche Grundauslastung. Alles zusammen ist enorm wichtig, auch für die Finanzierung der Alpentherme“, erklärt Oberer.
Fallen am Ende des Jahres keine Abgangszahlungen an, spart sich die Gemeinde nämlich viel Geld. Den Abgang muss sonst die Gemeinde zahlen. „Und das sind dann wieder die Steuerzahler“, betont Oberer.

Zusätzlicher Umsatz

Dass es am „Gratisbesuch“ für die Feriengäste aber immer wieder Kritik gibt, weiß der Gemeindechef. Doch die Erfahrungen hätten gezeigt, dass nur ganz wenige Urlauber zwei Stunden bleiben, nichts konsumieren und dann wieder gehen. Die Mehrheit bleibt deutlich länger und geht auch gerne ins Restaurant, bzw. in die Sauna. Und damit fallen auch wieder Kosten, die jeder selbst zu tragen hat, an.
Thomas Eichhorn von der Betreibergesellschaft Vivamar nennt noch einen weiteren Punkt, warum die Besucherzahlen immer besser werden: „Wir haben ein gutes Team, das sehr bemüht ist, allen Besuchern den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen. Inzwischen ist alles gut eingespielt. Das merkt man. Die Besucher wissen das zu schätzen.“
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