Hospiz macht Schule
Hospizmitarbeiter holen die Themen Sterben und Trauer in den Unterricht
- An zwei Vormittagen beschäftigen sich Hospizmitarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den Themen Tod, Sterben und Trauer.
- Foto: RK Ried
- hochgeladen von Lisa Nagl
Vor vier Jahren stellten die Hospizmitarbeiterinnen Andrea Hartinger und Gabi Thrainer das Projekt „Hospiz macht Schule“ das erste Mal in Oberösterreich an der Volksschule Ort vor. Seither besuchten sie 26 Schulklassen in neun Schulen.
BEZIRK RIED. „Hospiz macht Schule bietet Kindern und Jugendlichen die Chance, ihr Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen, ihnen Raum zu geben und sich auszutauschen. Ziel ist es, Unsicherheiten zu den Themen Sterben, Tod und Trauer aus dem Weg zu räumen“, erklärt Andrea Hartinger, Koordinatorin des Mobilen Hospiz in Ried. Sie und Kollegin Gabi Thrainer absolvierten die Mentorenausbildung im Mai 2022, um für die Besuche in den Schulen gut vorbereitet zu sein. In Oberösterreich waren sie die ersten, die das Projekt an einer Schule durchführten.
Interesse bei den Kindern ist enorm
An zwei Vormittagen beschäftigen sich Hospizmitarbeiter mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit den Themen Tod, Sterben und Trauer. Auch ein Lehrausflug in die Leichenhalle und auf den Ortsfriedhof ist möglich. „Bei jedem Besuch war das Interesse der Kinder enorm. Sie haben oft einen speziellen Blick auf die Themen Sterben und Trauer, was auch uns Erwachsene zum Nachdenken bringt“, so Hartinger. Auch in Kindergärten waren die Hospizmitarbeiterinnen schon zu Gast und stießen auf positive Reaktionen.
Bei Interesse steht Andrea Hartinger unter andrea.hartinger@o.roteskreuz.at oder 07752/81844 gerne zur Verfügung.
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